Heimbach/Schwammenauel - Neues Dorf in sanfter Hanglage

Neues Dorf in sanfter Hanglage

Von: Peter Stollenwerk
Letzte Aktualisierung:
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So soll das Feriendorf „Eifeler Tor” zwischen Staubecken Heimbach und Schwammenauel einmal aussehen. Der Blick auf den Rursee und den Nationalpark sind inklusive.

Heimbach/Schwammenauel. Man sollte sich in diesen Tagen die sanft ansteigenden Wiesen am Staubecken Heimbach nahe Schwammenauel noch einmal genau ansehen, denn in wenigen Wochen wird man diesen Landstrich am Rursee nicht mehr wiedererkennen.

Am 23. April 2010 ist hier ganz offiziell der erste Spatenstich für das Feriendorf „Eifeler Tor” vorgesehen.

Ein niederländischer Investor hat sich auch durch die Finanzkrise nicht erschüttern lassen, an dem Projekt festzuhalten, wenngleich mit einiger Verzögerung. Hier, in traumhafter Lage, direkt am Nationalpark Eifel, entwickelt das Unternehmen „Dormio” auf sieben Hektar Grundfläche ein luxuriöses Ferienresort mit Appartements, freistehenden Villen und Häuserreihen. Das neue Dorf am Rursee wird im Eifeler Fachwerk-Stil gehalten, ein Dorfplatz, Rezeption, Geschäfte, Restaurant, Spielplatz sowie eine Wellness-Center mit Schwimmbad sollen es an Komfort nicht mangeln lassen.

Nicht weniger als 84 Appartements, verteilt über elf Gebäude, 96 freistehende bzw. aneinandergereihte Villen (für vier bis 12 Personen) mit zusammen 1154 Betten sollen die Gäste anlocken.

43 Millionen Euro will der niederländische in das Projekt investieren, und er scheint auf dem richtigen Weg zu sein. „Wir haben mittlerweile genug Käufer für die Häuser und Appartements gefunden”, berichtete jetzt Projektleiter Rick de Bruijn von der Firma Dormio aus Arnheim anlässlich der kürzlich stattgefundenen Internationalen Tourismus Börse in Berlin (ITB). Keine zwei Jahre hat es von der Vorstellung der Planung bis zum Baubeginn gedauert.

Einen gehörigen wirtschaftlichen und touristischen Impuls verspricht sich auch Heimbachs Bürgermeister Bert Züll vom „Eifeler Tor”. Gemeinsam mit Landrat Wolfgang Spelthahn stellte er das Projekt bei der ITB am Stand der Eifel-Touristik GmbH vor. „Das ist eine gewaltige Investion”, freuten sich die Vertreter aus dem Kreis Düren, die zum dritten Mal bei der ITB waren, dass die Rureifel touristisch neue Akzente setzt.

Bereits Ende 2011 können die ersten Bewohner in die Anlage einziehen, 2012 soll sie komplett fertig sein. Das Konzept des Resorts „Eifeler Tor” sieht vor, dass Käufer die zwischen 185000 und 375.000 Euro teuren Ferienhäuser erwerben, und ihre Immobilie dann in einen so genannten „Miet-Pool” einbringen. Der Wohnungsvermieter „Landal Greenparks”, der insgesamt 60 Ferienanlagen in Europa betreut, vermietet dann die Wohnungen weiter. Die Eigentümer können ihr Haus auch zeitweise selbst belegen, allerdings ist keine Dauernutzung möglich.

Im Gegensatz zu anderen Ferienanlagen, die häufig in sich abgeschlossene Inseln bilden, wirbt das Heimbacher Projekt damit, dass der Nationalpark Eifel und seine Umgebung erkundet werden sollen. „Die Region wird von der Anlage profitieren”, zeigt sich daher auch der Heimbacher Bürgermeister überzeugt.

Der Investor erwartet eine Belegung von durchschnittlich 70 Prozent; dies bedeutet jährlich 290.000 Übernachtungen. Nicht zuletzt werden im neuen Feriendorf 50 bis 60 neue Arbeitsplätze geschaffen. Am Ostermontag, 5. April, besteht für Interessenten die Möglichkeit zwischen 11 und 16 Uhr das Gelände zu besichtigen.
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