Neuer Verein will die Grenzlandhallen mit Leben füllen

Von: hes
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Der neue Verein Freiraum Roetgen e.V. verwaltet künftig die Grenzlandhallen an der Offermannstraße in Roetgen. Foto: Archiv/H. Giesen

Roetgen. Das Vereinsleben in Roetgen ist um eine Facette reicher: Freiraum Roetgen e.V. heißt der neue Verein, der sich im Oktober gegründet und seine Arbeit nun im Roetgener Bildungs-, Generationen-, Sozial- und Sportausschuss vorgestellt hat.

Der Verein bilde künftig gleichsam das gemeinsame Dach für die Organisationen, die in den ehemaligen Grenzlandhallen (Haus Loven) an der Offermannstraße in Roetgen Jugendarbeit anbieten, wie Angelika Kranz vom Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion Aachen es formulierte. Hauptaufgabe des Vereins sind die Verwaltung, Unterhaltung und Vermietung der umfangreichen Räumlichkeiten in den früheren Grenzlandhallen.

Hauptnutzer der Räume werden die 1966 von Rektor Karl Loven gegründete Grenzlandjugend Roetgen e.V. sowie die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) Stamm Roetgen sein. Beide Vereine feierten in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Vereinszwecke der Grenzlandjugend sind laut Satzung „die ökumenische, jugendpflegerische Arbeit, die musische und politische Bildung, die Arbeit für die Dritte Welt sowie die Förderung der Jugendpflege und Jugendfürsorge“. Zu diesem Zweck bietet der Verein überwiegend im Haus Loven ein umfangreiches Angebot an Veranstaltungen, Vorträgen, Seminaren, zur Freizeitgestaltung, Sport, Gruppenstunden sowie Fahrten und Lager an.

Die Roetgener Pfadfinderinnen widmen sich laut ihrer DPSG-Ordnung ebenfalls der Betreuung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen und bieten ihre Gruppenstunden, die bislang im katholischen Pfarrheim in Roetgen stattfinden, künftig in den Grenzlandhallen an. Lediglich „vereinzelte Veranstaltungen“ sollen auch künftig im Pfarrheim stattfinden.

Darüber hinaus seien in den Räumlichkeiten „noch viele Kapazitäten frei, besonders in den Morgen- und frühen Nachmittagsstunden“, wie Frank Stockhausen im Ausschuss erläuterte. Er bildet als Vertreter der Grenzlandjugend gemeinsam mit Heiko Mahnke (Pfadfinder) und Katharina Malms (Singphonie Roetgen) den Vorstand des Freiraum e.V.

Alle Sprecher begrüßten im Bildungsausschuss den Erhalt der Grenzlandhallen in Roetgen für die Jugendarbeit. „Die Initiative Grenzlandhallen geht in eine neue Zukunft. Gut, dass uns da nichts verloren gegangen ist“, sagte Bürgermeister Jorma Klauss. Die Städteregion als Besitzerin der Immobilie werde, so Angelika Kranz, diese auch dem neuen Verein kostenfrei zur Verfügung stellen und sich auch an den Betriebskosten beteiligen, die Frank Stockhausen auf 10.000 bis 12.000 Euro jährlich bezifferte. Gleichwohl sei es wichtig, weitere Nutzer für die Räume wie auch für größere Lagerkapazitäten zu finden, wie es hieß. Auch „gegen Spenden für unsere Jugendarbeit werden wir uns nicht wehren“, meinte Heiko Mahnke augenzwinkernd.

Die Internetseite des neuen Vereins unter www.freiraum-roetgen.de soll zum neuen Jahr online gehen. Ansprechpartner für Buchungen ist Frank Stockhausen.

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