Kesternich - Neuer Rekord beim Kesternicher Duathlon

Neuer Rekord beim Kesternicher Duathlon

Von: ale
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Auf die Plätze, fertig, los: Kurz nach 10 Uhr fiel am Sonntag der Startschuss für den 20. Duathlon in Kesternich. Zunächst mussten die Athleten 5,2 Kilometer laufen, bevor es auf die anspruchsvolle Mountainbile-Strecke ging. Foto: A. Lauscher
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Von Anfang an dabei: Manfred Breidenich vom TuS Schmidt hat jeden Duathlon in Kesternich mitgemacht und bekam dafür ein besonderes T-Shirt, das nur er tragen darf.
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Karl Arnolds, der Organisator, strahlt mit den Siegern des 20. Kesternicher Duathlon um die Wette: Philipp Schützelhofer, Monika Rütters, Ahmed-Ridvan Reichling, Tobias Hibbe und Emanuel Kurschildgen (von links).

Kesternich. Zum 20. Mal hatte der TSV zum Duathlon eingeladen, und trotz der sommerlichen Hitze meisterten 26 Einzelsportler und 28 Staffeln das anspruchsvolle Rennen. Noch knapp eine Stunde vor dem Start trugen sich einige Athleten in die Starterliste ein.

 Dann ging es kurz nach 10 Uhr los mit dem ersten Lauf über 5,2 km. Vor dem Startschuss dröhnte noch „Highway to Hell“ aus den Lautsprechern – das mag für die Einen wie eine Stimulierung gewirkt haben, für die anderen wie eine Vorwarnung vor der Mountainbike-Strecke.

Nach 18:22 Minuten lief bereits der Erste ins Ziel, das war Tobias Hibbe, BSV Fri Team. Schuhe wechseln, Helm aufsetzen, aufs Rad springen – das ging in wenigen Augenblicken. Gero Pietsch, Aachener TG, folgte ihm nach zwanzig Sekunden; dann kam auch schon Bernd Smolka, SV Bergwacht Rohren.

Neuer Rekord

Was der Veranstalter als „anspruchsvolle Mountainbike-Strecke“ bezeichnet, hat es wirklich in sich: Rund 650 Höhenmeter sind zu bewältigen, richtig steile Passagen sind darunter. Wer von dieser Tour noch mit Energie für einen weiteren Lauf zurückkehrt, muss ziemlich durchtrainiert sein. Bei allen drei Etappen war Tobias Hibbe am Sonntag unschlagbar, nach 48:12 Minuten stieg er vom Rad, dann rannte er die 2,2 km in 8:25 Minuten! Mit seiner Gesamtzeit von 1:14:59 Stunden stellte er einen neuen Streckenrekord auf.

Emanuel Kurschildgen von der LG Mützenich erreichte mit seiner tollen Leistung von 1:20:17 Stunden Platz zwei, ihm folgte Ahmed-Ridvan Reichling, RSG TV Kalterherberg, in 1:22:00 Stunden. Eine Frau stellte sich der großen Herausforderung: Monika Rütters, Team Galnei, sie kam nach 1:48:02 Stunden ins Ziel. Der 16-jährige Philipp Schützelhofer, Rurberger SV, kann ebenfalls stolz sein, er beendete den Wettkampf nach 2:03:16 Stunden.

Die gute Beteiligung der Staffeln bestätigt den Veranstalter in seiner Absicht, mehr Sportler für den Duathlon zu begeistern; insgesamt machten sich 28 Staffeln auf den Weg. Monika Kurschildgen und Ulla Balduin von der LG Mützenich meinten beispielsweise: „Es ist doch so, dass einer sich eher die Laufstrecke zutraut und ein anderer besser in die Pedale treten kann; wir teilen uns das Rennen und haben so beide Freude daran.“ Die schnellste Staffel kam vom Triathlon Team Eupen: Yannik Johnen und Nils Kalk kamen nach 1:18:12 Stunden ins Ziel; Zweite wurden Maria Hilgers und Alexander Greim ins 1:27:54 Stunden. Den dritten Platz belegten Jochen Stollenwerk und Hubert Keischgens von „no limits“ in 1:28:11 Stunden.

Karl Arnolds, der den Kesternicher Duathlon organisiert und moderiert, dankte mit herzlichen Worten allen, die mitmachen, und allen, die dieses Sportereignis unterstützen. Für die Freiwillige Feuerwehr, die vom ersten Duathlon an als tatkräftige Helfertruppe dabei ist, nahm Volker Stollenwerk einen Treuepokal in Empfang. Auch hob Karl Arnolds das Engagement von Sponsoren hervor, die es ermöglichen, dass alle Teilnehmer ein Präsent mit nach Hause nehmen können.

Und ein treuer Sportler vom TuS Schmidt wurde besonders geehrt: Manfred Breidenich, der alle zwanzig Duathlons mitgemacht hat – auch diesmal gelang ihm eine großartige Leistung, er absolvierte das Rennen in 1:37:50 Stunden. Ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Klasse Duathlet – 20 mal teilgenommen“ darf nur er tragen! Manni Breidenich bedankte sich und zollte dem Veranstalter Anerkennung für den beachtlichen Aufwand und den schönen Wettkampf, der hier geboten wird.

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