Neuer Rastplatz: „Kyrill“ räumte die herrliche Aussicht frei

Von: ale
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Getestet und für gut befunden: Die rustikale Sitzgruppe am neuen Panorama-Rastplatz. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Dietmar Wunderlich und Astrid Joraschky sind überzeugt, dass hier viele Wanderer Station machen werden. Foto: Anneliese Lauscher

Gemeinde Simmerath/Klaus. Einen neuen Rastplatz für Wanderer hat die Gemeinde Simmerath nun herrichten lassen. Dort kann man bei einer erholsamen Pause einen wunderbaren Panoramablick genießen. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns hatte am Montag eingeladen, um gemeinsam mit dem Förster Dietmar Wunderlich und der Geschäftsführerin der Rursee-Touristik, Astrid Joraschky, den schönen Platz vorzustellen.

Er liegt im Gemeindewald, wenn auch sehr nah an der Grenze zum Gebiet der Stadt Nideggen. Man findet ihn, wenn man, von Schmidt kommend, sich in der Siedlung Klaus zunächst nach rechts wendet und ein wenig bergan geht. Das „Schmuggelpfädchen“ lässt man links liegen und findet den neuen Panorama-Rastplatz oberhalb einer Rodung.

Massive Bänke gefertigt

Hier wurden durch den Sturm „Kyrill“ im Januar 2007 etliche Fichten geknickt, das Forstamt hat das Entfernen der Fichten und eine Neuanpflanzung mit Douglasien durchgeführt. Nun ist ein derart einzigartiger Blick frei geworden, dass die Forstwirte und auch Astrid Joraschky der Meinung waren, man müsse diesen Aussichtspunkt erlebbar machen.

Im Winter fertigten die Mitarbeiter des Forstbetriebshofes robuste, massive Bänke und einen Tisch an, der Untergrund des Platzes wurde mit einem Mineralgemisch befestigt, ein Holzgeländer wurde angebracht.

Karl-Heinz Hermanns bezifferte die Gesamtkosten dieser Maßnahme mit 3000 Euro. Er nannte sie eine weitere Verbesserung der Tourismus-Situation und verwies auf die herrliche Aussicht: Man hat den Rursee zu Füßen, blickt ins Schilsbachtal und auf das gegenüberliegende Ufer im Nationalpark, am Horizont erkennt man die Ortschaft Dreiborn und die Windräder von Schöneseiffen.

Dieser stille Flecken, fernab vom Verkehr, wo man nur Vogelgezwitscher hört, werde ein Treffpunkt für Jung und Alt, meinte der Bürgermeister. „In den nächsten zehn Jahren kann man sicher den Blick genießen“, meinte Dietmar Wunderlich im Hinblick auf die junge Douglasien-Kultur. Aber auch später würde man sicher diesen Teil des Waldes in einer Weise bewirtschaften, dass der Ausblick erhalten bleibt. Denn es sei „einer der schönsten Punkte im Revier“.

Astrid Joraschky wies auf die in Kürze erscheinende Wanderkarte hin, die die Picknickplätze ausweist. „Da darf dieser Rastplatz nicht fehlen.“

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