Neuer Landesentwicklungsplan NRW: Roetgen sieht Beratungsbedarf

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Roetgen. Erhebliche Nachteile für ländliche Gebiete, die der Landesentwicklungsplan (LEP) NRW in sich birgt, gaben in der Sitzung des Roetgener Bauausschusses den Ausschlag, die Stellungnahme der Kommune bis zur Gemeinderatssitzung zu vertagen.

Im Februar 2014 hatte sich der Bauausschuss erstmals mit dem LEP-Entwurf befasst und die von der Verwaltung ausgearbeitete Stellungnahme zur Vorlage an die Landesregierung beschlossen, die nun ihrerseits ihre Stellungnahme dazu abgab.

Gudrun Meßing (Grüne) bemängelte, dass im LEP eine Richtung vorgegeben werde, die sie nicht ganz nachvollziehen könne, so bei den Zielen für den Schutz der Natur. Sie erkenne darin einen Abbau, den man sich jedoch nicht mehr leisten könne. „Dieser Plan trägt doch die Handschrift ihres Obergrünen in Düsseldorf“, war die Antwort von Michael Wynands (CDU).

Zur Neuaufstellung des LEP hatte die Gemeinde Roetgen im Februar 2014 wissen lassen, dass die räumliche Entwicklung in ländlichen Gebieten auf das bestehende, funktional gegliederte System „Zentrale Orte“ auszurichten sei. Alle 396 Kommunen in NRW sollten entweder als Ober-, Mittel- oder Grundzentrum festgelegt werden. Im alten Plan, datierend aus 1995, ist Roetgen als „Grundzentrum“ eingestuft.

Während die Roetgener Verwaltung sich den Forderungen des Städte- und Gemeindebundes anschließen wollte, meldeten die Grünen und auch die anderen Fraktionen noch erheblichen Beratungsbedarf an, weshalb eine Vertagung beschlossen wurde.

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