Neuer Krimi: Ein brisanter „Eifel-Fall” für Charly

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:
Vor der Dreilägerbachtalsperr
Vor der Dreilägerbachtalsperre präsentieren Autor Hubert vom Venn und Rose Blatz-Ommer von der Buchhandlung „Lesezeichen” den neusten Eifel-Krimi.

Stolberg/Roetgen. „Wasser ist zum Waschen da” - dieser Riesenhit aus dem Jahre 1956 wurde damals von den „3 Peheiros” im Radio rauf- und runtergesungen. Die ältere Generation wird sich daran noch erinnern. In diesem Oldie wird aufgezeigt, wo überall im Alltag Wasser benötigt wird. „Zum Zähneputzen und auch bei manchen Füßen ist es zu begrüßen”, ist nicht zu überhören.

Das lebenswichtige Element Wasser hat nun auch Autor und Kabarettist Hubert vom Venn zum Inhalt seines neuen Krimis „Wasser ist zum Waschen da”, in Nusseleins fünftem Eifel-Fall, als Titel verewigt. Damit möchte er auch einen Buch-Hit landen.

Das Thema Wasser, insbesondere Talsperren, sei in Deutschland längst noch nicht vom Tisch, sagte der Autor und Kabarettist bei der Vorstellung des neuesten Werkes im Roetgener „Lesezeichen” unserer Zeitung. Im Gespräch mit einem bekannten Politiker aus der weiteren Region habe er heraushören können, dass durchaus Gefahr am Horizont zu erwarten sei. „In Deutschland ist es nicht auszuschließen, dass Talsperren theoretisch in den Besitz von Kommunen gelangen könnten”, meint Hubert vom Venn besorgt. „Mit stolzen Summen könnte die dann richtig saniert werden.” Nicht auszudenken, wenn so etwas mit der Dreilägerbachtalsperre in Roetgen passieren würde.

Und eben Wasser im Überfluss, eine Talsperre, eine Leiche, die darin auftaucht: „Dann hat man rasch einen schönen und interessanten Fall.” Damit wird sich Charly (Karl-Heinz) Nusselein, aus Prüm stammend, Lokaljournalist beim Monschauer Anzeigenblatt „Der Hammer”, genannt „Die Eifel-Bravo”, in einem Wohnwagen auf seinem Gelände in Ruitzhof lebend, beschäftigen müssen.

Mit von der Partie sind noch Gottfried Zimmermann, Kriminalkommissar aus Monschau, verheiratet mit Helga Zimmermann-Preim, Wirtin des „Schwarzen Krugs” in Monschau. Nicht zu vergessen Nusseleins Kater „Inicatus” (Heißsporn).

Leiche vor dem Wasserwerk

Zu den Hauptakteuren gesellen sich weiterhin der Chefredakteur des „Hammer”, Alex Kufka, seine Frau Heidi, Elli Breuer als Redaktionssekretärin, ihr Mann Benno, Polizeihauptwachtmeister im Streifendienst, und der belgische Kripomann Karl Jerusalem, kurz „Der Freak” genannt.

„Da wird nun quer durch die Eifel ermittelt”, lacht Hubert vom Venn, und kommt zurück auf das Wasser, auf die Talsperren. Konkret gesagt das Monschauer Wasserwerk, vor das man eine Leiche abgelegt hat. Man darf gespannt sein, was Charly Nusselein alles ans Tageslicht bringen wird. Hatte er bisher mit Neonazis, BND, Kunsthandel zu tun, ist er nunmehr an der Talsperre und am Wasser angelangt. „Mehr soll hier nicht verraten werden”, sagt er Autor.

Das Buch ist ab sofort im Buchhandel für 10,90 Euro erhältlich. Ab Mittwoch, 10. Oktober, ist der Eifelkrimi auch auf der Buchmesse präsent.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert