Neuer Edeka in Roetgen: Bauarbeiten sollen im Juni starten

Von: Andreas Gabbert
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Rechts im Bild ist das neue Gebäude der Praxis für Kieferorthopädie zu sehen. Projektentwickler Egon Schreck (v.l.), Kieferorthopäde Dr. Norbert Rosarius, Bürgermeister Jorma Klauss, die neuen Kaufleute Alexandra Holland und Dino Eicker sowie Edeka-Bezirksleiter Stefan Bougie und Bauamtsleiter Dirk Meyer erläuterten den Stand der Dinge. Foto: A. Gabbert

Roetgen. Die Bauarbeiten für den neuen Edeka-Markt an der Rosentalstraße in Roetgen sollen im Juni starten. Der im April begonnene Abriss des alten Gebäudes wird bald abgeschlossen sein, und die Praxis für Kieferorthopädie, die dort untergebracht war, hat schon in einem neu errichteten Gebäude Platz gefunden.

Projektentwickler Egon Schreck sprach bei einem Pressetermin vor Ort jetzt von einer „Punktlandung“. Die Fertigstellung des neuen Marktes sei für Ostern 2018 angepeilt, sagte Schreck.

Bei dieser Gelegenheit stellten sich auch die selbstständigen Kaufleute Alexandra Holland (37) und Dino Eicker (34) vor, die die Leitung des Marktes übernehmen werden. Seit vier Jahren betrieben die beiden Kaufleute aus Eschweiler eine Edeka-Filiale in Alsdorf. Vorher waren sie lange Jahre bei Edeka unter anderem auch als Marktleiter beschäftigt. „Irgendwann haben wir den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Jetzt freuen wir uns auf eine neue Herausforderung“, sagte Holland.

Die Verkaufsfläche des neuen Vollsortimenters wird inklusive Bäckerei mit Café und Eingangsbereich rund 1600 Quadratmeter umfassen, vorher waren es rund 1000 Quadratmeter. Mit 22.000 Artikeln soll das Angebot deutlich größer sein als vorher. Unter anderem werde es eine große Fleisch- und Käse-Theke, eine Obst- und Gemüseabteilung, eine Salatbar und eine Brotabteilung geben, erklärte Edeka-Bezirksleiter Stefan Bougie. Der neue Markt werde im Vergleich zu früher auch andere Möglichkeiten bieten, die Waren ansprechend zu präsentieren, sagte Holland.

Wert gelegt werde auch auf Energiesparmaßnahmen auf dem Stand der neuesten Technik. Deshalb werde das Gebäude nicht über einen Gasanschluss verfügen, sondern mittels Wärmerückgewinnung beheizt, also zum Beispiel mit der Abwärme aus der Kühlung. Bei der Beleuchtung setze man auf LED-Leuchtmittel, erläuterte Bougie.

Die Gesamtsumme der Investitionen werde sich auf über 6 Millionen Euro belaufen, sagte Schreck.

„Sie werden bereits sehnlichst erwartet“, sagte Bürgermeister Jorma Klauss in Richtung der Edeka-Kaufleute. Die ständigen Nachfragen bei der Verwaltung machten deutlich, dass viele Bürger die Eröffnung herbeisehnen würden. Für den innerörtlichen Bereich sei es wichtig, einen Vollsortimenter im Ort zu haben. Er sei froh, die neuen Kaufleute kennenzulernen, sagte Klauss und zeigte sich zuversichtlich, „dass wir bald einen sehr attraktiven neuen Markt haben werden“.

Der Inhaber der Praxis für Kieferorthopädie, Dr. Norbert Rosarius, gewährte einen Einblick in die modernen, hellen und freundlichen Räume, die in seiner neuen Praxis für eine angenehme Atmosphäre sorgen. „Ich bin sehr froh, dass der ehrgeizige Zeitplan trotz des Winters eingehalten wurde und wir Ende März in die neuen Räume einziehen konnten, sagte Rosarius. „Ohne gute Planung und zuverlässige Handwerker wäre das nicht möglich gewesen.“

Die Schließung und den Abriss des alten Edeka-Marktes hatte Projektentwickler Egon Schreck im September 2015 damit begründet, dass bei einer Überprüfung des Flachdaches festgestellt worden sei, dass umfangreiche Reparaturen nötig seien und das Dach komplett erneuert werden müsse. Da das Geschäft dafür einige Monate hätte schließen müssen, habe man beschlossen, das Gebäude teilweise abzureißen, neu zu bauen und zu vergrößern. In diesem Zusammenhang habe die Edeka-Geschäftsleitung einen Mietvertrag mit einer Dauer von 15 Jahren und mit Optionen für eine Laufzeit von insgesamt 30 Jahren unterzeichnet.

Ziel war es, Weihnachten 2016 mit den Bauarbeiten fertig zu sein. Zu Verzögerungen kam es dann durch eine Änderung der Planung. Das Konzept wurde überarbeitet und ein kompletter Neubau ins Auge gefasst. Die in dem alten Gebäude untergebrachte Praxis sollte zunächst erhalten bleiben.

Dann entschloss sich Rosarius, einen 700 Quadratmeter großen Bereich des insgesamt 7000 Quadratmeter großen Geländes zu erwerben und die Praxis ebenfalls neu zu bauen. Bis zum Neubau sollte die Praxis aber in den alten Räumen bestehen bleiben, um den Betrieb ungestört aufrecht zu erhalten.

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