Neuer Baumarkt: Monschauer CDU setzt voll auf Wettbewerb

Von: rpa
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Monschau. „Möglich und gewollt: Ein Baumarkt im Gewerbegebiet Imgenbroich/Konzen, der wirklich einmal Wettbewerb verspricht und die bisherige Monopolstellung in der Region bricht.”

Das ist die Position der Monschauer CDU im Stadtrat, wie die Fraktionsvorsitzenden Micha Kreitz und Waltraud Haake nun im Gespräch deutlich machten. Das Gewerbegebiet, inzwischen fast vollständig „belegt”, müsse erweitert werden, um weitere Betriebe ansiedeln zu können. „Es gibt derzeit sieben bis acht Unternehmen, die sich ansiedeln wollen”, jedoch gebe es keine freien Grundstücke mehr. Die noch nicht bebauten Grundstücke sind entweder verkauft oder darauf liegt eine Option.

Daher sei geplant, auf der gegenüberliegenden Seit der Bundesstraße neue Ansiedlungsflächen zu schaffen. Die CDU rechnet damit, noch in diesem Jahr mit den Erweiterungsplänen und mit dem Bau des ÖPNV-Platzes vor dem Himo beginnen zu können. Durch den neuen Kreisverkehr vor dem Himo wird es möglich, den zentralen Bushof von Monschau nach Imgenbroich zu verlagern. Von dort aus sollen dann zwei Ringbusse im Stundentakt alle Orte im Stadtgebiet anfahren, zudem soll eine Schnellbus-Linie nach Aachen eingerichtet werden. Bei dem gewünschten Baumarkt gehe es nicht um das geplante Projekt an der früheren Gaststätte „Zur Linde”, die derzeit abgerissen wird.

Ein weiteres großes Projekt in der Stadt ist der geplante Bürgerwindpark im Bereich Brath in Höfen. Dort sollen auf Flächen, die der Stadt gehören, Windräder aufgestellt werden. Micha Kreitz schätzt, dass dort Platz ist für zehn bis 20 Windräder. Dabei sollen die maximalen Abstände zum Nationalpark und zur Wohnbebauung unbedingt eingehalten werden.

Die städtischen Flächen werden an einen Betreiber verpachtet, so dass somit ein „aktiver Beitrag” für den städtischen Haushalt erreicht werde. Ziel sei es, die Einnahmen der Stadt „dauerhaft zu verbessern” und dabei auch die Wirtschaftlichkeit des Forstes „langfristig weiter auszubauen”. Die Bürger sollen sich an diesem Windpark durch Einlagen beteiligen können. Dabei, so Micha Kreitz, sollen möglichst auch Beteiligungsbeträge im dreistelligen Bereich möglich sein. Demnächst soll das Projekt „Bürgerwindpark” auf Bürgerversammlungen vorgestellt werden, danach sei eine schnelle Umsetzung möglich.

„Wichtiger Standortfaktor”

Auf die „Vennbahn-Route” setzt die CDU große Hoffnungen: Die frühere Bahntrasse sei als Rad- und Wanderweg ein „weiterer wichtiger Standortfaktor für Monschau und die gesamte Region”. „Das Interesse an dem neuen Radweg ist „gut bis sehr gut”, weiß die CDU aus Gesprächen mit vielen Bürgern. Positive Impulse erwartet die CDU vor allem auch für den Tourismus, „auch wenn hier noch eine Menge zu tun ist”, sagt Fraktionsvorsitzender Micha Kreitz, der für März eine Info-Veranstaltung vor allem für das Gastgewerbe anregt.

Noch sind einige Dinge zu klären, dabei gehe es um Fragen der Rettungswege und um das Thema „Reiten”. Sobald das Wetter es zulässt, gehen die Arbeiten . Die CDU hoff, bereits am 2. April zu einer Radtour aufbrechen zu können - mit der Aachener Europa-Abgeordneten Sabine Verheyen, die an diese Tag zu einem Besuch in Monschau erwartet wird.
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