Einruhr - Neue Pflaumenkönigin im Heilsteinhaus gekrönt

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Neue Pflaumenkönigin im Heilsteinhaus gekrönt

Von: M. S.
Letzte Aktualisierung:
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Als Pflaumenkönigin 2015 regiert Karin Birkhoff. Die Juroren Udo Kogel und Franz-Josef Breuer (von links) küren die Sieger. Foto: Manfred Schmitz

Einruhr. Kein leichter Job für die Juroren Franz-Josef Breuer und Udo Kogel, die Besten von so manch guten Kandidaten zu unterscheiden. Im Heilsteinhaus zu Einruhr, traditioneller Austragungsort des beliebten Nordeifel-Herbstspektakels „Pflaumenfest“, stellten die Prüfer zum Höhepunkt des Wettbewerbs 2015, Sonntagmittag, übereinstimmend fest:

„Bravo! Alle angetretenen Teilnehmer/innen gaben sich sichtlich Mühe und verstanden, ihr leckeres Backwerk in meisterlicher Qualität zu präsentieren. Sie erzielten durchweg Spitzennoten.“

Entsprechend knapp sind die von den Punktrichtern verkündeten Resultate über Sieg und Platz. Überzeugende Antworten auf die Frage, wer denn diesmal wohl die perfekteste und nach allen Regeln der Ofenkunst „Prommetaat“ aufs Backblech zauberte, gaben die ersten Vier aus einer dutzendköpfigen Konkurrenten-Runde. Nach neuem Reglement entfiel der Sonderpreis für ein Nichtpflaumen-Gebäck zugunsten einer verliehenen vierten Auszeichnung. Sieger und mit einem Pflaumenbäumchen belohnt: Johannes Steiner.

Als Zweite durfte sich Ingrid Pleus über Heidelbeersträucher freuen. Rang vier belegte Beate Hüpgen. Die jährliche Hommage an das urgesunde Eifelobst der Sorte blaue Saftzwetschge, beliebt bei Einheimischen wie auswärtigen Gästen der Rurseeorte und von spektakulären Unterhaltungswert, wurde überschattet vom kürzlichen Tod des langjährig verdienten Jurymitgliedes Karl-Heinz Breuer (81). Den erfahrenden Meister und Kuchenfachmann ersetzte nun der Simmerather Kaufmann Udo Kogel. Er erlernte das Bäckerhandwerk in der Bäckerei Sorries, wo sich sein Partner Franz-Josef Breuer derzeit auf sein 40-jähriges Dienstjubiläum vorbereitet. Udo Kogel sprang schon mehrfach als Juror zur Promme-Präsentation ein. Bald aber soll dauerhaft ein einheimischer Nachfolger vom Dorf am See für Karl-Heinz Breuer verpflichtet werden. „Wir haben ihn schon ausgeguckt“, erklärt Franz- Josef Breuer.

Mit einem Platzkonzert auf dem Außengelände des Heilsteinhauses hatte das Fest begonnen. Ein Basar mit Trödel und Kinderkram schlug seine Zelte auf und fand regen Käuferzuspruch. Die Show- und Swingband „Melano“ unter ihrem Dirigenten Sebastian Wilms sorgte schon früh für Applaus im Publikum. Kölsche Töne, Hits und Evergreens erfüllten die Luft. Es wurde gegrillt, verlockende Kuchen serviert: Obstfläden aller Art, Sahnetorten, Trockengebäck, Kirschstreusel. Im Angebot auch vielfältige „Eifeler Köstlichkeiten“, liebevoll zubereitet von fleißigen Einruhrer Hausfrauenhänden.

Dass der Besucherstrom deutlich spärlicher floss, als in den Jahren zuvor, erklärte Franz-Josef Breuer so: „Heute finden in der Nordeifel zahlreiche Großveranstaltungen statt. Ich denke nur an den Wirtschaftstag. Immer mehr repräsentative Termine sind zu besetzen. Die Zahl potenzieller Besucher indes bleibt konstant. Da werden die servierten Kuchenstücke, anders als bei unserem Pflaumenfest, für die Ausrichter notgedrungen kleiner.“ Apropos Pflaumenfest: Die Siegeskriterien noch Eigenschaften für die perfekte „Taat“ mochten die Punktrichter nicht en Detail verraten. Nur so viel: Dicke des Teigs, seine Bräune und der Schnitt der Früchte sowie deren Anordnung sind entscheidend.

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