Neue Parkplätze fürs Krankenhaus statt Tagespflege

Von: P. St.
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Nicht mehr viel zu sehen ist vom Gebäude der Tagespflege am Krankenhaus Simmerath. Hier entstehen neue Parkplätze. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Noch viele Zeitzeugen werden sich daran erinnern, als im August 1999 das Gebäude der Caritas-Pflegestation an der Kammerbruchstraße in Simmerath, direkt vor dem Eingangsbereichs des Krankenhauses gelegen, feierlich eingeweiht wurde.

Dem markanten Flachbau war keine besonders lange Lebensdauer beschert. Das Gebäude ist inzwischen nur ein Schutthaufen. Das Abriss-Unternehmen hat das 200 Quadratmeter große Gebäude dem Erdboden gleich gemacht.

Das Angebot der Caritas-Tagespflege ist damit aber keinesfalls verschwunden. Die Einrichtung zog bereits vor einigen Wochen in ein ehemaliges Geschäftshaus am Rathausplatz um.

Die Eifelklinik brauchte das Grundstück nun aber dringend, um mehr Parkplätze bereitzustellen – vor allem, weil sich immer mehr Patienten mit Gehbehinderungen, die sich im Zentrum für Chirurgie beispielsweise endoprothetisch behandeln lassen, an die Klinik wenden.

Für sie entstehen in unmittelbarer Eingangsnähe nun zusätzliche Parkplätze. Insgesamt werden 60 zusätzliche Parkplätze für Langzeitparker (Besucher wie Patienten) auf dem Klinikgelände an der Kammerbruchstraße realisiert. Außerdem entstehen 14 neue Kurzzeitparkplätze (entlang des linken Randes von der Einfahrt bis hin zum Eingang).

Aus architektonischer Sicht wesentlich ist dabei vor allem die Verlegung der Zufahrt an die linke Grenze des Grundstücks, sodass die neue Zufahrt als zentrale Achse in Richtung Eingang führen wird. Der Großteil der Parkplätze wird also rechts von dieser neuen Zufahrt liegen.

Das Gebäude der Tagespflege war vor 16 Jahren mit Landesmitteln in Höhe von 700.000 D-Mark errichtet worden, um hier Platz für 12 Menschen zu schaffen und den pflegenden Angehörigen zeitweise Entlastung während der Tagesstunden zu ermöglichen.

Das Simmerather Krankenhaus war 1997 von Malteserorden übernommen worden, nachdem es fast 100 Jahre lang vom Orden der Celletinnen geleitet worden war. Eine der ersten Maßnahme des neuen Trägers war damals die Errichtung einer Kurzeitpflegestation im Hause, der sich der Bau der Tagespflege und kurze Zeit später die Errichtung Seniorenstifts Seliger Gerhard anschloss. Aber die neue Trägerschaft währte nicht lange.

Am 1. September 2010 ging das Haus in die Hände der Arte­med Kliniken GmbH mit Sitz im bayrischen Tutzing über.

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