Neue „Kunstfabrik“ startet an Dreistegen

Von: P. St.
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Eindrücke der gezeigten Werke: Die erste Gemeinschaftsausstellung des neuen Monschauer Vereins „Internationale Kunstfabrik“ findet am 19. November in Dreistegen statt.
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Die sieben Kunstschaffenden, die den neuen Verein gegründet haben, zeigen in der „Arte Scienza Kunstfabrik“ ihre ganz verschiedenen Arbeiten.

Monschau. Es gibt einen neuen Verein in Monschau, der sich ganz der Kunst widmet. Die noch in der Gründungsphase befindliche „Internationale Kunstfabrik“ (IKuFa) verfolgt das Ziel, mit Hilfe von Kunstschaffenden die Altstadt mit neuem Leben zu erfüllen.

Erstmals in die Öffentlichkeit tritt die IKuFa am kommenden Samstag, 19. November, mit einer Gemeinschaftsausstellung. Ort des Geschehens ist die „Arte Scienza Kunstfabrik“ in Monschau, Dreistegen. Sieben Künstler und Künstlerinnen stellen ihre Arbeiten aus. Diese Kunstschaffenden sind gleichzeitig die Gründungsmitglieder des neuen Vereins. Die Eröffnung um 16 Uhr wird von Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter vorgenommen.

Die Gründungsmitglieder stellen sich und ihre Arbeiten vor:

Edith Bachmann aus Roetgen: „Meine Bilder sprechen durch die Farbe und ich überlasse es dem Betrachter, sich eine eigene Meinung zu bilden. In meinen gegenständlichen Arbeiten beschäftige ich mich mit Szenen von Tieren, Völkern und Landschaften. Weitere Themenschwerpunkte sind Filmszenen der 50er Jahre, in denen die figurative mit der abstrakten Malerei verbunden wird. Die abstrakte Malerei wurde in den letzten Jahren ein wichtiger Bestandteil. Grundlage der gesamten Werke sind selbst bespannte und präparierte Leinwände.“

Carin Conscience aus Kall bezeichnet ihre Arbeiten als „Sensibilitätszeichen auf Leinwand, Holz, Stein und Metall.“

Monika Ertl-Berns aus Swisstal sagt über sich: „Ich male, also bin ich. Seit ich denken kann, male ich. In den letzten Jahren male ich vorwiegend mit Acryl auf Leinwand unter Hinzubeziehen zum Experiment anregender Materialien und Techniken. Dabei widme ich mich eindringlich einmal aufgenommener Themen. Eines meiner Leitthemen sind Engel. Zur Zeit male ich durch persönliche Erfahrung inspiriert zum Thema Liebe, Tod und Freiheit symbolisiert durch vogelähnliche Gestalten. Meine Lebensphilosophie und meine Spiritualität, aber auch meine Freude am Experiment und am Zulassen spiegeln sich in meinen Arbeiten wieder.“

Gisela Gross aus Nettersheim ist seit rund 20 Jahren als freischaffende Malerin tätig. Sie sagt über sich selbst: „Es sind die alltäglichen Dinge, die mich faszinieren und zum Malen reizen, wie Häuser und Interieur und vor allem Meer-Landschaften. In all meinen Arbeiten versuche ich das Typische herauszuarbeiten, die Bilder darauf zu reduzieren und ihnen meine eigene Farbigkeit zu geben.“

Petra Heggen aus Monschau sagt: „Meine intuitive Prozessmalerei ist eine Widerspiegelung natürlicher Lebensprozesse und ein Aufspüren der zu verwendenden natürlichen Materialien mit Eigenleben wie Technik im Prozess des Malens. Es entstehen objekthafte Bild-Hologramme. Die Strukturen werden mit traditionellen Materialien – wie Sande und Mehle – und wenig gebräuchlichen – wie z.B. Sumpfkalk – und einem Binder hergestellt. Durch diese Materialien gehen die Stoffe in Spannung und erzeugen interessante Reaktionen, vorhersehbare und nicht absehbare. Das intuitive Empfinden wirkt zusammen mit dem erlernten Handwerklichen“.

Peter Sußner sagt in seiner eigenen Sprache über seine Arbeit: „Bla bla plubartie da da da Gesellschaft Wahrnehmen bla bla jedes Gegenüber da da Zuhören Begreifen Fühlen da da bla bla interessant...“

Ilka Wahl aus Bornheim sagt über die Arbeiten: „Ich male Farbe ohne Botschaft, habe Spaß daran, mich auf das Spiel und die Wirkung dieser einzulassen und eine Illusion zu erzeugen. Dies geschieht mit Acryl- oder Ölfarbe, manchmal mit Eitempera oder Kasein. Dabei entstehen abstrakte, aber auch „realistische Phantasien.“

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