Huppenbroich - Neue Freiluftmöbel verschönern Huppenbroich

Neue Freiluftmöbel verschönern Huppenbroich

Von: M. S.
Letzte Aktualisierung:
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Einigkeit macht stark! Thomas Kell (rechts) und Jens Wunderlich sind stolz auf die neue Sitzgruppe, geschaffen von Gemeindeforstbetrieb, Bauhof und Bürgersinn. Foto: Manfred Schmitz

Huppenbroich. Nicht weniger als etwa 25 Ruhebänke oder ganze Sitzgruppen in und um das Nordeifelörtchen Huppenbroich laden Einheimische wie auswärtige Gäste zur Einkehr nach einer Wanderung oder zum geselligen Plausch in freier Natur, oft mit reizvollem Panoramablick belohnt.

In einer beispielhaften Partneraktion von Forstbetrieb und Bauhof der Gemeinde Simmerath mit Thomas Kell konnte nun eine weitere behagliche Sitzecke aus massiven und wetterfest imprägnierten Lärchenstämmen und -brettern ihrer Bestimmung übergeben werden.

„Früher hat hier, in der Simmerather Gemarkung der ehemaligen Huppenbroicher Müllkippe/Kapellenstraße, schon einmal eine Bank gestanden, die der Zahn der Zeit jedoch zernagte”, erinnert sich Thomas Kell. Der 45-jährige Handwerker ist gelernter Installateur, hat aber sein Freizeitherz an den für ihn faszinierenden Werkstoff Holz verloren. Und so betreut er die stets vorbildlich gesäuberten und von Wildwuchs freigeschnittenen Rast- und Picknickwinkel seines Heimatortes und bessert Material-Schwachstellen aus .

Auf den Mangel am nun wiederentdeckten anheimelnden Aussichtspunkt unter alten Birkenbäumen hatten Kell Spaziergänger aufmerksam gemacht; sie vermissten bei der Erkundung Huppenbroichs just dort ein Plätzchen zum Verschnaufen. „Die Gemeindekassen sind leer, das Ehrenamt ist mehr denn je gefragt”, sagt Kell, „und mein Hobby ist nun mal die Arbeit mit dem Naturgeschenk Holz, zu dem ich als Waldbesitzer ein inniges Verhältnis habe”, begründet er sein Engagement als „Bankspezialist”.

Thomas Kell und Mitstreiter vollendeten nun ein Werk, das Forstbetrieb und Bauhof schon vergangenen Winter penibel vorbereiteten. „Denn”, weiß Jens Wunderlich, Huppenbroichs Vertreter im Gemeinderat, „das Holz muss vor seiner Be- und Verarbeitung gründlich abgelagert sein. Die Huppenbroicher und zahlreiche Auswärtige sehen: hier passiert im Freizeitsektor etwas allgemein Nützliches, auch in konjunkturell schwierigen Zeiten”.
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