Rollesbroich - Neue Brudermeisterin: Schützen ziehen positives Fazit

Neue Brudermeisterin: Schützen ziehen positives Fazit

Von: ho
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Da strahlen die Rollesbroicher Schützen. Das Team um Ehrenbrudermeister Peter Treutwein (r.) und Brudermeisterin Astrid Breuer (4.v.r.) stemmte mit Bravour nicht nur das Gemeindeschützenfest. Die St. Josef Schützenbruderschaft stellte nach 23 Jahren mit Alfred Wilden (4.v.l.) auch den Bezirkskönig. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Rollesbroich. Es geht aufwärts bei den Rollesbroicher Schützen. Nach leichten Turbulenzen im vorigen Jahr, wo schließlich Astrid Breuer als Brudermeisterin gewählt wurde, verlief die diesjährige Generalversammlung der St. Josef Schützenbruderschaft in harmonischer Atmosphäre.

In der Gaststätte „Haus am Nationalpark“ nahmen die über 20 Anwesenden zudem erfreut zur Kenntnis, dass nicht nur ein beachtlicher Mitgliederzuwachs (vor allem im jüngeren Bereich) im letzten Jahr erfolgte, sondern auch eine erfreuliche Kassenlage zu verzeichnen war. Dass man darüber hinaus mit Alfred Wilden auch noch den Bezirkskönig stellen konnte, rundete die erfolgreichen Nachrichten ab.

Aus dem Bericht von Geschäftsführerin Birgit Heck ging hervor, dass die Rollesbroicher Schützen nunmehr 132 Mitglieder haben und an einer Vielzahl von Veranstaltungen teilnahmen. Ein voller Erfolg war dabei auch das Patronatsfest im März mit dem Familienabend im Pfarrheim.

Mit Bravour und einem positiven finanziellen Ergebnis richtete die Bruderschaft dann unter der Schirmherrschaft von Präses Pastor Michael Stoffels Ende April das 37. Gemeindeschützenfest aus, an dem drei Kaiser und Könige teilnahmen. Dass Schießmeister Kunibert Heck dann auch noch den St. Sebastianus-Ehrenpreis erhielt, wurde auf der Versammlung nochmals mit anerkennendem Beifall bedacht.

Mitte Mai stand dann mit dem eigenen Schützenfest schon die nächste Festivität der Bruderschaft an. Alfred Wilden erfüllte sich einen langjährigen Wunsch und holte zielsicher den Holzvogel von der Stange.

Ortsvorsteher Marc Topp sprach im Zusammenhang mit dem Gemeindeschützenfest von einem Kraftakt, den die Bruderschaft mit Bravour gestemmt habe. Darüber hinaus dankte er auch im Namen des Ortskartells für die gute Zusammenarbeit.

Nach der erfolgreichen Teilnahme bei der Dorfolympiade und den Kirmesfeierlichkeiten stand auch für die St. Josef Schützen Ende August das Bezirksschützenfest in Rurberg an und geriet zu einem weiteren Highlight, wie Kunibert Heck schilderte: „Nach 23 Jahren stellt unsere Bruderschaft jetzt wieder einen Bezirkskönig“. Alfred Wilden bewies in Rurberg seine Treffsicherheit und wurde mit einem imposanten Festzug rund um den Rursee als neuer Bezirkskönig geehrt. Dafür gab es auch auf der Versammlung nochmals langen Applaus.

Eine gute und beruhigende Kassenlage konnte Sebastian Treutwein auf der Versammlung verkünden. Da die Kassenprüfer nichts zu beanstanden hatten, erfolgt die einstimmige Entlastung des Vorstandes.

Bürgermeister ausgetreten

Astrid Breuer bedankte sich danach bei allen Schützen für die Unterstützung, die sie in ihrem ersten Jahr als Brudermeisterin der Rollesbroicher Schützen erhalten hatte. Aufhorchen ließ am Ende der Versammlung dann die verlesene Austrittserklärung von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns aus der Bruderschaft. Er hatte mit Unverständnis darauf reagiert, dass die Bruderschaft seines Heimatortes es abgelehnt hatte, ohne diesbezüglich vorher ein Gespräch mit ihm zu suchen, ihn beim Gemeindeschützenfest zum Schirmherrn zu ernennen.

Sowohl Astrid Breuer als auch Ehrenbrudermeister Peter Treutwein erklärten hierzu, dass dies keine Entscheidung gegen Karl-Heinz Hermanns gewesen sei. Vielmehr habe man beim Gemeindeschützenfest im April, das mitten im Kommunalwahlkampf stattfand, keinen politischen Mandats- und Entscheidungsträger mit der Schirmherrschaft beauftragen wollen. Damit wollte die Bruderschaft, die diesen Beschluss schon unter dem alten Vorstand gefasst hatte, auch eventuellen Anfeindungen aus dem Wege gehen. Allein aus diesen Gründen sei die Schirmherrschaft an Präses Pastor Stoffels herangetragen worden.

Um die Wogen in dieser Sache zu glätten wollen die Rollesbroicher Schützen nun bei nächster Gelegenheit das Gespräch mit Simmeraths Bürgermeister suchen, um die entstandenen Missverständnisse aus dem Weg zu räumen und das alte Einvernehmen wieder herzustellen.

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