Neubaugebiet „Josef-Jansen-Sportstätte”: Rat gibt grünes Licht

Von: Andreas Gabbert
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So wie auf diesem Entwurf stellen sich die Planer das Neubaugebiet „Josef-Jansen-Sportstätte” vor: Sobald Planungsrecht besteht und die Sportanlagen zurück gebaut sind, kann mit der Bebauung der ersten Grundstücke begonnen werden.

Simmerath. Die Entwicklung des Neubaugebietes „Josef-Jansen-Sportstätte” kann beginnen. Der Rat der Gemeinde Simmerath hat jetzt Grünes Licht gegeben. Gebaut wird auf dem bisherigen Gelände der „Josef-Jansen-Sportstätte” mit Sportheim und Schwimmhalle.

Entstehen soll ein attraktives, zentral gelegenes Neubaugebiet, von dem aus Arztpraxen, Geschäfte, Schulen und alle öffentlichen Einrichtungen gut zu erreichen sind.

Die Planungen, die Herstellung der Erschließungsanlagen und die Vermarktung wird die „Grundstücksentwicklung Simmerath GmbH” übernehmen. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Gesellschaft der Gemeinde Simmerath und der S-Immo.

Der Rat der Gemeinde Simmerath hat den Beigeordneten Roger Nießen als neuen Geschäftsführer in die gemeinsame Gesellschaft entsandt. Er wird die Gesellschaft mit Franz Jansen, Geschäftsführer der S-Immo, leiten und löst in dieser Funktion Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns ab. Nießen und Jansen erwarten eine hohe Nachfrage nach den Grundstücken.

Nach den Vorgaben der Gemeinde sind vorwiegend Grundstücke für frei stehende Einfamilienhäuser vorgesehen. Geplant sind rund 40 Einzelhäuser mit einer durchschnittlichen Grundstücksgröße von 500 bis 600 Quadratmetern. „Das Gelände soll etwas großzügiger gestaltet sein als andere Gebiete”, sagt Jansen.

Die Bebauung soll nicht zu eng werden und damit ein eher dörflicher Charakter bewahrt werden. Das sei auch der Wunsch des Gemeinderates gewesen. Viele alte Bäume sollen erhalten werden. Zur Abgrenzung der Grundstücke sollen Hecken gepflanzt werden. „Die großzügige Bebauung mit entsprechenden Grünflächen und Verkehrswegen macht neben der zentralen Lage den Reiz der neuen Baugrundstücke aus.”

An der Lohmühlenstraße sind außerdem zehn Doppelhaushälften geplant. Auf dem heutigen Parkplatz an der Kreuzung der Lohmühlen- und der Sportplatzstraße sollen drei Mehrfamilienhäuser entstehen.

Der Zeitplan für die Umsetzung dieses Projektes ist durchaus ehrgeizig. Ziel der GmbH ist es, im Frühjahr 2013 mit der Erschließung zu beginnen. Sobald Planungsrecht besteht und die Sportanlagen zurück gebaut sind, kann mit der Bebauung der ersten Grundstücke begonnen werden.

Eine verbindliche Aussage über den Preis der Grundstücke können Jansen und Nießen noch nicht treffen. „Das wird sich an den ortsüblichen Preisen orientieren”, sagt Jansen.

Die Gemeinde werde Familien beim Kauf der Grundstücke mit dem so genannten „FamBis-Programm” unterstützen, erklärte Nießen. Pro Kind erlässt die Gemeinde 10 Prozent des Kaufpreises. Die maximale Entlastung beträgt 30 Prozent.

Mit dem Erlös aus den Grundstücksverkäufen sollen die Kosten der geplanten Schwimmhalle teilweise aufgefangen werden, erklärt Niessen.

Wo die Hansa Simmerath in Zukunft Fußballspiele austragen wird, steht noch nicht fest. Zurzeit werden mehrere Lösungen diskutiert.

Im Gespräch sind unter anderem ein Naturrasenplatz hinter dem BGZ, gegenüber der Hauptschule, und eine Kooperation mit anderen Vereinen.


Die Gemeinde Simmerath möchte Familien durch die Gewährung einer Förderung beim Erwerb eines gemeindlichen Baugrundstückes einen Anreiz bieten, Wohnhäuser zum Eigenbedarf im Gemeindegebiet neu zu bauen. Hierfür wurde die Förderrichtlinie „FamBiS” erlassen, die seit dem 12.11.2008 in Kraft ist.

Gefördert wird der Erwerb eines gemeindeeigenen Baugrundstückes zum Zweck der Bebauung mit einem selbstgenutzten Wohnhaus als Hauptwohnsitz.

Anspruch auf Förderung im Rahmen des Programms FamBiS haben Eltern, Alleinerziehende oder Lebensgemeinschaften mit kindergeldberechtigten, minderjährigen Kindern, die gemeinsam am neu gebauten Wohnsitz gemeldet sind.

Der Nachlass beträgt je kindergeldberechtigtem, minderjährigen Kind 10 Prozent auf den Preis je Quadratmeter des gemeindeeigenen Grundstückes, jedoch maximal insgesamt 30 Prozent auf den Quadratmeterpreis.

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