„Ne Daach in Woffelsbach”

Von: Vera Junker
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„Ne Daach” mit vielen offene
„Ne Daach” mit vielen offenen Türen im Ort gab es am vergangenen Samstag in Woffelsbach. Kulinarische Leckerbisse, die Dorfeinrichtungen oder interessante Hobbies konnten entdeckt werden Foto: Junker

Woffelsbach. Einen Blick hinter die Kulissen werfen, die Menschen aus dem Hintergrund entdecken und mit vielen neuen Eindrücken die Türen wieder schließen - für gewöhnlich locken die „Tage der offenen Tür” Neugierige und Wissbegierige an die unterschiedlichsten Schauplätze.

Dass auch ein ganzes Dorf sich in einer nicht gewöhnlichen Art und Weise präsentieren kann und die Türen öffnet, das haben am vergangenen Samstag die Woffelsbacher bewiesen.

Mit „Wir sind Wir! Ne Daach in Woffelsbach”, organisiert von den Aktiven Woffelsbachern e.V., öffneten sich zahlreiche Türen. „Der Kindergarten, der Musikverein, der Yachtclub oder auch die zahlreichen Gastronomie-Betriebe bieten im Rahmen dieser erstmaligen Veranstaltung etwas Besonderes an”, so Thomas Schneider von den Aktiven Woffelsbachern.

Auch die neue Mitte ein Thema

Mit dem extra eingerichteten Planwagenshuttle konnten acht Haltestellen im Ort angefahren werden. „Unser Dorf ist vielfältig und hat für seine Größe sehr viel zu bieten”, sagt Ortsvorsteher Reinhold Jansen.

Beim Besuch der acht Haltestellen stellte sich dieser Eindruck auch bei den Besuchern ein. Ein Drachenboot gab es, inklusive aller wissenswerten Informationen, zum Anfassen. Mit Jochen Stransky konnten sich Interessierte die Rurseebrise um die Nase wehen lassen und während eines Probesegelns das Panorama der Umgebung vom Wasser aus betrachten.

Für kulinarische Abwechslung sorgten die Angebote der ortsansässigen Gastronomen. So gab es nicht nur die eigens hergestellt „Wolf(f)swurst” zu kosten, sondern Canapées, Currywurst, Eifeler Rand oder Cocktails zum Probieren.

Wer wollte konnte eine Massage genießen, sich über die Ortsentwicklung informieren, Modellbote bewundern oder den DLRG-Turm besichtigen.

Familie van der Broeck aus den Niederlanden, die eher zufällig in Woffelsbach unterwegs waren, gefiel das Angebot: „Wir wussten das gar nicht, dass es nicht nur so viele Köstlichkeiten und spannende Einrichtungen hier gibt.”

Wer entlang der Seestraße und Uferstraße schlenderte, stieß auf das Angebot von Trödlern oder aus Schmuck aus Eifelsteinen. Auch die bautechnischen Veränderungen und das sich veränderte Dorfbild im Rahmen der neuen Woffelsbacher Mitte konnten sich die Besucher erklären lassen.

„Wir Aktiven Woffelsbacher haben uns zum Ziel gesetzt all unsere erwirtschafteten Gelder für die Dorfverbesserung einzusetzen und so auch bei kleinen alltäglichen Dingen helfend zur Seite zu stehen”, erklärt Thomas Schneider. Und Reinhold Jansen fügt an: „Es geht zum einen um die Integration in der Dorfgemeinschaft, aber auch darum zu zeigen, dass Woffelsbach einen Besuch wert ist.”

Das breit gefächerte Angebot kam am Samstag sowohl bei Besuchern, als auch bei den Beteiligten gut an. „Es ist eine Idee die sich lohnt und die viel neues in sich birgt”, ist sich Gisela Meurer vom Yacht Club Rursee sicher.

Und auch die Organisatoren blicken schon in die Zukunft. „Dieser „Tag des offenen Dorfes” ist gut angekommen, viele haben sich beteiligt und die Leute sind hier freundlich begrüßt worden. In den nächsten Jahren soll „Ne Daach” durch aus vergrößert und erweitert werden”, sagt Thomas Schneider. Ein vielversprechender und abwechslungsreicher Anfang wurde am Samstag gemacht.
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