Naturerlebnisbad Einruhr: Matschen, baden und schaukeln

Von: sas
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Maike Breur (links) und Denise Heup hatten auf der großen Schwalbennestschaukel am Naturerlebnisbad in Einruhr ihren Spaß. Foto: Sarah Irlenbusch

Einruhr. Das Naturerlebnisbad macht seinem Namen alle Ehre: Hier können Jung und Alt nicht nur im Obersee oder im ungechlortem Becken schwimmen und den Sommer genießen, sondern den Besuchern stehen zudem viele weitere Attraktionen offen. Für die kleinen Besucher wurde jetzt ein Matschtisch aufgebaut.

Im Bereich des großen Sandspielplatzes können die Kinder nach Herzenslust mit Wasser, das durch drei kleine Holzbecken läuft, und mit dem Sand beziehungsweise dem Matsch spielen.

Gebaut wurde die kindgerechte Anlage von Einruhrer Rentnern, also von den Opas der Kinder. Gemeinsam sägten und bauten Siegbert Heup, Klaus Hüpgen, Hans-Gerd Michels und Hans Schmidt an dem Matschtisch. Unterstützt wurden sie dabei von Rudi Hüpgen, der in seiner Schreinerei das Holz passend zuschnitt.

RWE-Aktion „Vor Ort” half

„Im Ursprungskonzept war der Matschtisch bereits vorgesehen”; informierte Vereinsmitglied Heribert Linscheidt. Jedoch hätten bislang die finanziellen Mitteln gefehlt. Da sei der Kontakt zu RWE-Kommunalbeauftragter Walfried Heinen eine glückliche Fügung gewesen, sagte Linscheidt. Heinen konnte dank der Aktion „RWE vor Ort” 2000 Euro für die Materialien sponsern und legte sogar selber mit Hand an.

Jetzt ist der Matschtisch fertig und wurde sogleich von den Kindern im Naturerlebnisbad ausprobiert. Und wer keine Lust auf Matschen hat, der kann sich in der großen Schwalbennestschaukel hin und her wiegen.

Das und ein weiteres hochwertige Spielgerät konnten nur dank einer großzügigen Spende vom Förderverein der Einruhrer DLRG angeschafft werden. „Zudem haben wir vier Outdoor-Fitnessgeräte gekauft”, sagte Vorsitzender Wolfgang Wollgarten. Bei der schweißtreibenden Nutzung der Fitnessgeräte werden die Benutzer mit einer tollen Aussicht auf den Obersee entschädigt.

„Insgesamt haben wir 18.000 Euro zur Verfügung gestellt”; sagte Wollgarten. Geld, das seiner Meinung nach besser nicht angelegt werden konnte.
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