Nationalparktor Höfen: „Wanderopening“ ein Volltreffer

Von: stp
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Auf geht’s in die Narzissenwiesen: Vom Nationalparktor aus gingen Touren in die gelben Täler los, und hier kamen auch die Teilnehmer der vier geführten Sternwanderungen an. Foto: Anneliese Lauscher
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Während Kinderliedersänger Uwe Reetz (Bild links) mit seinen tollen Songs bei den Kleinen ganz groß ankam, hatte die Heckenlandschule „Fühlkisten“ vorbereitet: Dinge aus der Natur erfühlen, das war eine spannende Aufgabe. Foto: A. Lauscher
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Während Kinderliedersänger Uwe Reetz (Bild links) mit seinen tollen Songs bei den Kleinen ganz groß ankam, hatte die Heckenlandschule „Fühlkisten“ vorbereitet: Dinge aus der Natur erfühlen, das war eine spannende Aufgabe. Foto: A. Lauscher

Höfen. Mit dem „Wanderopening“ trafen die Höfener ins Schwarze. Das Veranstaltergremium bedankte sich bei den hilfreichen Vereinen und Institutionen, die mit Ideenreichtum und Elan den vielen Wanderfreunden ein herzliches Willkommen bereiteten.

Am Sonntag hatten die drei touristischen Arbeitsgemeinschaften, der Monschauer Land Touristik e.V., der Rureifel-Tourismus e.V. und die Nordeifel Tourismus GmbH, in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Eifel und dem Eifelverein wieder eingeladen, offiziell mit einem Fest die Wandersaison zu eröffnen. Immer wieder gingen die Blicke zum Himmel, die meisten Wanderer hatten einen Schirm im Gepäck, und alle freuten sich, dass es meist trocken blieb.

Die Ersten trafen bereits am frühen Morgen um halb sechs ein! Überrascht begrüßte sie Wolfgang Läufer, der Vorsitzende der Eifelvereins-Ortsgruppe Höfen. „Ich hätte nicht gedacht, dass sich 19 Wanderer so früh auf den Weg machen. Es sind welche aus Höfen und Rohren dabei, aber auch aus Jülich und Erftstadt“, berichtete er voller Freude. Auch Barbara Frohnhoff vom Monschauer Land Touristik e.V. ließ es sich nicht nehmen, die Frühaufsteher persönlich zur Sonnenaufgangswanderung zu begrüßen und ihnen ein besonderes Naturerlebnis zu wünschen.

Mit dem Nationalparktor Höfen und dem schönen Platz im Grünen hatte man die ideale Örtlichkeit gefunden, um viele Menschen zu bewirten und zu unterhalten. Von hier aus gingen Touren in die Narzissenwiesen los, und hier kamen die Teilnehmer der vier geführten Sternwanderungen an. Sie konnten sich mit deftigen Speisen stärken, in der tollen Caféteria des Eifelvereins Kuchen auswählen oder Waffeln von der Jugendfeuerwehr genießen.

Was sonst noch Gutes aus der Eifel kommt, präsentierten beispielsweise ein Imker, ein Bio-Bauernhof, die Senfmühle und ein Floristikbetrieb. Das Projekt „Erlebnis.Handwerk.Eifel“ stellte sich vor, man konnte einem Bogenbauer zugucken, und bereitwillig ließen sich viele Besucher in die Steinzeit entführen, der „Blumammu“ wusste gut Bescheid, schlug Feuer aus Feuersteinen und erklärte anschaulich, wie Jäger und Sammler gelebt haben. Ihre viel beachtete Holzkunst zeigte Maria Spanier aus Widdau, die sich gerne auf ein Gespräch über ihren eigenartigen Umgang mit Holz einließ.

Für Kinder und Familien hatte man sich so manche Attraktion ausgedacht. Vom Angebot einer Planwagenfahrt durch das schöne Dorf wurde rege Gebrauch gemacht.

Fühlkisten und Kinderlieder

Die Heckenlandschule hatte „Fühlkisten“ vorbereitet: Dinge aus der Natur erfühlen, das war eine spannende Aufgabe. Hartes und Weiches, Spitzes und Rundes erfühlten die Kinder „blind“, Tannenzapfen, Moos und Zähne waren dabei.

Dann probierten die mutigsten noch den 7,5 m hohen Kletterturm aus, den die Pädagogen von „Natur bewegt dich“ aufgestellt hatten. Und als Uwe Reetz seine Kinderlieder anstimmte, war er im Nu von kleinen Fans umringt, die begeistert mitsangen.

Im Laufe des Nachmittags füllte sich der Platz immer mehr, einige Wanderer hatten ihre eigene Tour geplant und kamen zufällig vorbei, es waren „Wandelvrienden“ aus Holland dabei und eine Gruppe aus Münster, die auf dem Eifelsteig unterwegs war. Sie alle nahmen hoch erfreut das tolle Angebot für diese angenehme Pause an.

Vor dieser Kulisse wollte Lothar Gerhards, der Geschäftsführer des Deutsch-Belgischen Naturparks Hohes Venn – Eifel (in Nettersheim ansässig), die Gelegenheit wahrnehmen, treue Wanderführer auszuzeichnen. „Sie haben sich teils jahrzehntelang für die nachhaltige Entwicklung des Tourismus und die Förderung der Umweltbildung eingesetzt“, sagte er und beschenkte Max Theißen, Helga Manger, Bernhard Theißen, Hermann-Josef Backes, Diana Flaburiari, Christoph Dosquet und Uli Klinkhammer mit einem praktischen Schirm.

Außerdem eröffnete er offiziell die Wanderstaffel „In 80 Tagen um die Welt“, dabei sollen auf 80 geführten Naturpark-Wanderungen möglichst viele Kilometer gesammelt werden.

Dann gab der Musikverein „Lyra Höfen“ den Ton an und erfreute die Gäste mit seinem vielseitigen Repertoire: Man hörte böhmische Weisen, Volksmusik, aber auch ein Abba-Medley und Lieder von Udo Jürgens.

Die Gäste waren voll des Lobes, als sie in die Shuttlebusse stiegen. Sie bedankten sich für einen rundum gelungenen Tag.

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