Nationalpark-Tor „medaillenreif”

Von: dm
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Uber das neue Angebot am Nationalparktor freuen sich Michael Lammertz (Nationalpark-Forstamt), Sebastian Lindt (Geschäftsführer der Rursee-Touristik) und die Mitarbeiterinnen der Rursee-Touristik in Rurberg.

Rurberg. Wer kräftig an der Kurbel dreht, der kann aus einer runden Fünf-Cent-Münze eine ovale Medaille machen - wahlweise mit dem Logo der Rursee-Touristik („Rursee & Mehr”) oder aber mit dem Bild eines Bibers. Der „Münzpräger” wurde am Freitagmittag am Nationalpark-Tor in Rurberg aufgestellt.

Mit dem Automaten ist das Nationalpark-Tor am Eiserbachsee gleichsam medaillenreif geworden. Wird das Angebot angenommen, dann sollen auch die anderen Nationalpark-Tore mit einem „Medaillenpräger” ausgestattet werden, dann jeweils mit dem Leitsymbol, das im Nationalpark-Tor Höfen mit der Narzisse eine Blume ist. In Gemünd ist der Mittelspecht das Leitsymbol, in Heimbach ist es die Wildkatze.

Die neue „Prägemünze” und die Informationen dazu sollen die Besucher anregen, „Torjäger und Torjägerin” zu werden, das heißt: Die Besucher des Nationalpark-Tores in Rurberg sollen auch die Nationalpark-Tore in Gemünd, Heimbach und Höfen zu besuchen. Das fünfte NP-Tor wird am 13. Mai in Nideggen eröffnet, wie Michael Lammertz ankündigte.

Die Nationalpark-Tore sind zu großen Anziehungspunkten der Eifel geworden. Allein im Rurberger „Tor” wurden im vergangenen Jahr rund 76.000 Besucher gezählt, in den vier „Toren” zusammen waren es 240.000 Besucher.

Das Leittier des Nationalpark-Tores in Rurberg ist der Biber, er hat gleichsam den roten Milan abgelöst. Auf Schautafeln wird aus dem Leben des Bibers erzählt, auch davon, dass der Biber einst als Fisch betrachtet und damit zur „Fastenspeise” wurde. Wer wissen will, wie „Gedämpfter Biberschwanz” zubereitet wird, der findet in Rurberg das Rezept dazu.

Gleichwohl spielt der Milan in der Ausstellung dort eine wichtige Rolle: Die Lebensräume Fließ- und Stillgewässer sind (in einem Film) aus der Perspektive eines Milans zu erleben. Zum Lebensraum der Gewässer gehört inzwischen auch der Biber, dessen Spuren von Einruhr aus ruraufwärts in Richtung Hammer deutlich zu sehen sind.

Über den Biber in der Ausstellung und an der Rur werden wir noch berichten.
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