Nationalpark-Tor Gemünd feiert zehnjähriges Bestehen

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Unter dem neuen Sternenhimmel: Udo Meister, Iris Poth und Michael Lammertz, Fachgebietsleiter Kommunikation und Naturerleben der Nationalparkverwaltung. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke

Gemünd. Das Nationalpark-Tor Gemünd feiert Jubiläum. Vor zehn Jahren eröffnete die Nationalpark-Ausstellung „Knorrige Eichen, bunte Spechte und spannende Waldgeschichte(n)“ in der Kurhausstraße in Schleiden-Gemünd. Über 470.000 Gäste haben die Ausstellung bis heute besucht und sich von der Tourist-Info der Nordeifel Tourismus beraten lassen. Das sind im Schnitt 129 Besucher pro Tag.

Die Besucher des Tors hatten den Servicekräften bei einer Befragung Bestnoten für Freundlichkeit und Kompetenz vergeben – 95 Prozent würden den Besuch der Ausstellung weiterempfehlen. „Die große Stärke im Nationalpark-Tor ist die fundierte, persönliche Beratung und der ausgeprägte Service, der von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbracht wird. Das wird garantiert durch den Einsatz von Fachkräften, aber auch durch deren stetige Weiterbildung zu aktuellen Nationalparkthemen“, erklärt die Geschäftsführerin der Nordeifel Tourismus GmbH, Iris Poth, den Erfolg.

Dem Himmel ganz nah

Mit neuen Impulsen hat sich auch die Nationalpark-Ausstellung im Tor weiterentwickelt: Jetzt lädt eine informative und gemütliche Sternenecke nicht nur Sternengucker dazu ein, sich über den ersten International Dark Sky Park Deutschlands zu informieren und visuell in die Tiefe des nächtlichen Himmels über dem Nationalpark zu blicken. Durch das mit Bildern bedruckte Plexiglas und die spezielle Lichttechnik fühlen sich Betrachter dem Himmel ganz nah.

Außer der Ecke für Nachtschwärmer gibt es zudem einen neugestalteten Kinderraum. Neben genügend Platz zum Basteln und Malen gibt es dort viel Spannendes zu entdecken: Zum Beispiel schnitzte Ranger Helmut Bergsch für die Kinder kunstvoll und naturgetreu heimische Vögel.

Holzstele mit Rangerhut

Auch der Treffpunkt der ganzjährig jeden Samstag um 11 Uhr startenden Rangertour ist jetzt nicht mehr zu übersehen: Eine neue Holzstele mit aufgesetztem Rangerhut kennzeichnet den Ausgangspunkt vor dem Eingang des Nationalpark-Tors. Ebenfalls neu: ein aktualisierter Nationalparkfilm in vier Sprachen.

„Das Nationalpark-Tor in Gemünd hat sich in den vergangenen zehn Jahren als erste Anlaufstelle für Besucher und Anwohner etabliert“, blickt der Bürgermeister der Stadt Schleiden, Udo Meister, zurück.

Das Nationalpark-Tor Gemünd ist eines von insgesamt fünf Nationalparkhäusern ihrer Art. Es öffnete am 20. Oktober 2005 seine Pforten, zwei Tage nach der Inbetriebnahme des ersten Tors in Rurberg.

Weitere Tore folgten 2006 in Heimbach, 2007 in Monschau-Höfen und 2009 in Nideggen. Insgesamt besuchten seit ihrer Eröffnung über 2,3 Millionen Gäste die Nationalpark-Tore.

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