Nationalpark: Stromleitungen sollen verschwinden

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Alle Freileitungen wie hier am Kloster Mariawald werden in den nächsten 15 Jahren im Nationalpark Eifel abgebaut. Bis zum 1. August kommt es daher zu Beeinträchtigungen für Wanderer. Vor Ort ist eine Umleitung ausgeschildert.

Nordeifel. Die Strom-Freileitung von Mariawald zu Gut Weimert wird derzeit abgebaut. In Zukunft sollen alle Stromleitungen im Nationalpark Eifel unter die Erde verlegt werden. Dies hat neben optischen auch naturschutzfachliche Gründe für das Großschutzgebiet.

Erste Teilstrecken wurden bereits beseitigt. Jetzt startete eine weitere Teilstreckenverlegung zwischen der Abtei Mariawald und Gut Weimert. Der Wanderweg zu Gut Weimert ist wegen der Erdarbeiten bis zum 1. August gesperrt.

Vor Ort ist eine Umleitung ausgeschildert, sie führt vom Parkplatz Abtei Mariawald entlang der Bundesstraße bis zur Einfahrt Gut Weimert.

„Wir sind froh, dass die Waldschneisen im Nationalpark Eifel zukünftig wieder der Natur überlassen werden“, freut sich Nationalparkleiter Henning Walter.

Aktion über 15 Jahre

In den nächsten 15 Jahren werden sämtliche Nieder- und Mittelspannungsleitungen sowie Masten und Freiluft-Trafostationen im Bereich des Nationalparks demontiert und auf Dauer notwendige Kabel in die Wanderwege verlegt. Dies ist so auch im Wegeplan des Nationalparks Eifel festgeschrieben.

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