Nationalpark Eifel: Die Natur genießen, statt im Autostau zu stehen

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Umweltfreundlich unterwegs in die Wildnis von morgen: Mit Bus und Bahn ist Nordrhein-Westfalens Nationalpark gut zu erreichen. So pendelt beispielsweise der Nationalpark-Shuttle (SB 82) zwischen dem Bahnhof Kall und Vogelsang. Foto: P. Stollenwerk

Nordeifel. Vom Alpenraum bis zum Wattenmeer verbindet die Kooperation „Fahrtziel Natur“ insgesamt 22 Naturjuwelen – eines davon ist der Nationalpark Eifel. Zusammen mit ihren Partnern setzt sich die Nationalparkverwaltung dafür ein, attraktive Tourismusangebote mit klimafreundlichen Mobilitätskonzepten zu verbinden.

Nun ist die Broschüre für 2017 erschienen, in der Reiseziele aus ganz Deutschland Fernweh wecken. Mit dabei ist der Nationalpark Eifel, der von Aachen, Köln, Bonn oder Trier kommend gut mit Bus und Bahn zu erreichen ist und für den sich eine Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr anbietet.

Seit 2001 engagieren sich die drei großen Umweltverbände BUND, NABU und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie die Deutsche Bahn gemeinsam mit Großschutzgebieten in der Kooperation Fahrtziel Natur. Gemeinsame Ziele sind umweltfreundliche Mobilität und nachhaltiger Naturtourismus. Mit anderen Worten: In sensiblen Naturräumen soll ein Teil des touristischen Individualverkehrs vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr verlagert werden.

Sparen mit der GästeCard

Natur genießen, statt im Stau zu stehen oder Parkplätze zu suchen – das sind für viele Gäste Argumente, auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Ein praktisches Beispiel für die umweltfreundliche Mobilität vor Ort ist die GästeCard, die es seit 2016 in der Nationalparkregion Eifel gibt. Übernachtungsgäste erhalten in teilnehmenden Betrieben das Ticket, mit dem sie kostenfrei Busse und Bahnen in der gesamten Erlebnisregion nutzen können – darüber hinaus bietet die GästeCard Ermäßigungen in zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen in der Region, darunter auch das neue Nationalpark-Zentrum Eifel mit der barrierefreien Ausstellung „Wildnis(t)räume“.

Von Köln, Bonn oder Trier kommend erreichen Gäste den Bahnhof Kall, in dem sich ein Nationalpark-Infopunkt befindet. Von dort aus fährt stündlich der Nationalpark-Shuttle (SB 82) bis zum Besucher-Forum Vogelsang. Die Rurtalbahn bringt Besucher von Düren (Anschluss an die Strecke Aachen-Köln) bis zum Bahnhof Heimbach – im Bahnhofsgebäude selbst befindet sich eines von fünf Nationalpark-Toren.

Und wer sich vorab über die GästeCard informiert, kann schon bei der Anreise in die Eifel sparen: Bei frühzeitiger Buchung erhalten Besucher die GästeCard schon vor dem Aufenthalt in der Nationalpark-Region, so dass sie bereits für die Anreise in den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn genutzt werden kann.

Informationen zum Projekt „Fahrtziel Natur“: www.bahn.de/natur/view/index.shtml

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