Nordeifel - Narzissenwanderungen: Der erste große Ansturm naht

Narzissenwanderungen: Der erste große Ansturm naht

Von: jpm
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Dieses und vor allem kommendes Wochenende sollten die Eifelnarzissen in ansehnlicher Blüte stehen. Davon geht Jan Lembach vom Verein Naturpark Hohes Venn Eifel aus. Foto: Peter Stollenwerk

Nordeifel. Am Wochenende soll es laut Wettervorhersage wieder ein wenig kühler werden. Wäre dem nicht so, sagt Jan Lembach vom Naturpark Hohes Venn Eifel, würde er mit einer ganz ausgezeichneten Resonanz auf die Narzissenwanderungen rechnen, die sein Verein auch in diesem Jahr wieder in großer Zahl geplant hat.

Dennoch ist heute und morgen im Perlen- und Fuhrtsbachtal mit dem ersten großen Ansturm der Wanderfreunde in diesem Jahr zu rechnen. Nachdem der Frost die Narzissen zunächst kurz hielt, drängen die gelben Blütenteppiche nun umso stärker ans Licht.

Aber auch wenn das Wetter voraussichtlich nur mit halbem Herzen mitspielt, sollten die Wanderungen nicht zu einer Enttäuschung werden. Denn wichtiger als die Sonne am Himmel sind schließlich die Narzissen auf den Wiesen. „Es war zuletzt relativ warm und sonnig, darum kann es gut sein, dass die Blütezeit nur sehr kurz ausfällt“, sagt Lembach. Er geht davon aus, dass diesmal Ende April die Vollblüte erreicht wird.

Gut gewählt wurde jedenfalls der Termin für das heutige Narzissenfest in Hollerath, das nach der Blütenpanne im Vorjahr nun um eine Woche vorverlegt wurde. Ab 11 Uhr ist Treffpunkt am Parkplatz Hollerather Knie (direkt an der B 265, wo bis 17 Uhr zu jeder vollen Stunde geführte Wanderungen angeboten werden.

Ein Rahmenprogramm mit Aktionen und Informationen ist ebenfalls im Angebot; für das leibliche Wohl ist gesorgt. Mit von der Partie ist auch wieder der prominente Narzissenpate Jean Pütz, der bestimmt wieder seine Begeisterung für das Naturschauspiel in der Nordeifel zum Ausdruck bringen wird.

Weil ein Stück Restunsicherheit immer bleibt, ist eine Anmeldung zu den Wanderungen des Naturparks Hohes Venn Eifel (bis auf zwei Ausnahmen) nicht nötig. „Jeder, der möchte, kann je nach Tagesform vorbei kommen oder sich auch auf eigene Faust auf den Weg entlang der gelben Blütenteppiche machen.

Parkplätze stehen an Gut Heistert/Kalterherberg und an der Höfener Mühle (Perlenbachtal) und in Höfen-Alzen/Zum Brüchelchen (Fuhrtsbachtal) zur Verfügung. Ortsunkundigen empfiehlt er, erst einmal das Nationalparktor Höfen anzusteuern. Dort könne der Besucher parken und sich anschließend über geeignete Wege informieren – und zwar tagesaktuell.

Wer doch eher auf orts- und sachkundige Wanderführer vertraut und gern in größerer Gesellschaft ist, der kann sich in den kommenden Wochen zu einem der angebotenen Termine einfinden.

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