Nächste schwere Aufgabe wartet auf den TV Roetgen

Von: kk
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Torfrau Katrin Weyer wechselte vor der Saison vom TV Weiden zum TV Roetgen und bewies bisher ihre Oberligatauglichkeit. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Vier Spieltage haben die Handballdamen des TV Roetgen in der neuen Umgebung Oberliga absolviert. Zu einem Sieg hat es bisher noch nicht gereicht. Zwei Unentschieden, bei Schwarz-Rot Aachen und gegen Mitaufsteiger SSV Nümbrecht, stehen auf der Habenseite. Für Trainer Bernd Marquardt hat die Mannschaft ihr Soll damit nicht erreicht.

„Ein, zwei Punkte mehr hätten es schon sein können“, erinnert der Coach sich nur ungern an die letzte Begegnung vor der Herbstpause gegen die Mitaufsteigerinnen aus Nümbrecht zurück, in der man sich nach einer klaren Führung noch mit einem 24:24 begnügen musste.

Nach einer Woche Herbstpause standen in der vergangenen Woche wieder die ersten Trainingseinheiten auf dem Programm. Der Coach hofft, dass die Integration der Neuzugänge weitere Fortschritte gemacht hat und nach der kurzen Pause die eingeübten Mechanismen besser greifen.

In der ersten Begegnung nach der Herbstpause haben die Roetgenerinnen beim TuS Blau-Weiß Königsdorf einen Termin (Anwurf Sonntag 15.30 Uhr). Die Mannschaft aus dem nördlichsten Stadtteil von Frechen startete ähnlich unglücklich wie die Roetgenerinnen, nur beim 22:22 bei Schwarz-Rot Aachen holte sie einen Zähler. Im Derby gegen HSV Frechen und die SG Ollheim/Straßfeld gab es Niederlagen, beim TSV Bonn holte man sich eine 14:23-Niederlage ab. Zum Saisonbeginn verstärkten die Blau-Weißen sich mit vier neuen Spielerinnen.

Spektakulärer Neuzugang

Sarah Everding dürfte der spektakulärste Neuzugang sein. Die quirlige Kreisläuferin spielte in der Jugend elfmal für Deutschland, stieg mit Oldenburg in die zweite Liga auf und spielte sechs Jahre in Liga zwei für Greven 09. Vor der Saison 2013/14 wechselte sie zu Borussia Dortmund, mit den Handballspielerinnen des BVB schaffte sie im Frühjahr den Aufstieg in die erste Liga.

Aktuell zieren die Blau-Weißen zwar das Tabellenende der Oberliga, aber aufgrund ihrer guten individuellen Besetzung dürfte der Tabellenstand nur eine Momentaufnahme sein. „Wir müssen mal abwarten, was da auf uns zu kommt“, kann der TV-Trainer den Gegner nur schwer einschätzen.

Da es für die Aufsteigerinnen aus der Nordeifel in der Liga keine leichten Spiele gibt, weiß der Coach, dass seine Mädels an die Schmerzgrenze gehen müssen, um etwas Zählbares aus dem Frechener Stadtteil mitzubringen. Aus personeller Sicht rechnet Bernd Marquardt damit, dass Torfrau Isabell Leblanc ihre Fußverletzung auskuriert hat und wieder zur Verfügung steht. Verzichten muss er noch auf Laura Cosler.

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