Nachwuchs in die Bütt: Am 17. Februar beweisen sich junge Redner

Letzte Aktualisierung:
7089949.jpg
Treten auch in diesem Jahr wieder als Duo auf: Nico und Jana aus Höfen waren schon einige Male bei „Nachwuchs in die Bütt“ dabei. Foto: Andreas Herrmann

Nordeifel. Bereits zum 13. Mal wird am Montag, 17. Februar, vor einer fachkundigen Jury im Eschweiler Seniorenzentrum der Büttenrednerwettbewerb „Nachwuchs in die Bütt“ stattfinden. In diesem Jahr sind zwei Duos und zwei Einzelredner dem Aufruf gefolgt. Schülerpraktikantin Anna Kutsch aus Monschau hat mit den Talenten gesprochen.

Die beiden Höfener Nico und Jana sind ein karnevalistisches Duo, das schon einige Male bei „Nachwuchs in die Bütt“ dabei war. Sie sind elf Jahre alt und quasi in ihren Karnevalsverein „reingeboren“ worden. Seit etwa fünf Jahren sind sie offizielle Mitglieder der KG Biebesse. Jana geht auf das St. Michael Gymnasium Monschau. Zu ihren Hobbys zählen Leichtathletik und das Tanzen in der Garde. Nico ist einer der ersten Schüler auf der Sekundarschule der Nordeifel. Er spielt Fußball und gehört zum Elferrat. Zusammen auf der Bühne stehen sie seit drei Jahren. 2011 war Nico Kinderprinz und Jana Page. Da die Beiden auf der Bühne schon gut harmonierten und sich zudem super verstehen, war es keine Frage, dass sie weiterhin gemeinsam auftreten werden. Insgesamt haben sie rund fünf Auftritte in der Karnevalszeit. Der Inhalt ihrer Rede bleibt, na klar, eine Überraschung.

Die beiden Höfener haben dieses Mal starke Konkurrenz: Lena (16) und Sophie (13) aus Alsdorf sind zum ersten Mal dabei. Ihre diesjährige Büttenrede handelt von einem ganz alltäglichen Thema, nämlich der Pubertät und von Problemen mit den Eltern. Zum ersten Mal dabei ist auch der neunjährige Lars, stolzes Mitglied der „Öcher Jonge“ und sogar deren Kinderpräsident. Mit elf Jahren ist Anna schon beinahe ein alter Hase im regionalen Karnevalsleben. Denn seit ihrem dritten Lebensjahr ist sie im Karneval aktiv, zunächst bei der KG Öcher Jonge und mittlerweile bei KV Hölze Paeed. Sie war bereits 2013 Teilnehmerin bei „Nachwuchs in die Bütt“. Auch Anna wird von einem pubertierenden Mädchen berichten.

Beim Wettbewerb „Nachwuchs in die Bütt“ treten die Teilnehmer entweder alleine oder als Duo auf, sind höchstens 17 Jahre alt, wohnen in der Aachener Umgebung oder sind Mitglied eines Karnevalsvereins. In der Wahl des Themas haben die Teilnehmer keine Einschränkungen, denn allein die Narrenfreiheit steht im Mittelpunkt. Der Gewinner darf seine Büttenrede beim Närrischen Empfang der Städteregion am 28. Februar vortragen. Mit dem Wettbewerb, der auf eine Initiative des ehemaligen Landrats Carl Meulenbergh zurückgeht, möchte die Städteregion jungen Karnevalsfreunden den Einstieg in die Kunst des Büttenredens ermöglichen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert