Nordeifel - Nachbarschaftsduell ohne Tore, Lammersdorf schießt neun

Nachbarschaftsduell ohne Tore, Lammersdorf schießt neun

Von: kk
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Nordeifel. Für die Überraschungen am Wochenspieltag sorgten die sonst so oft geschmähten Kellerkinder der Aachener Kreisliga C4, TV Höfen und SV Rott II.

Mit einer guten kämpferischen Leistung boten die Rotter dem Favoriten Blau-Weiß Aachen-Burtscheid beim torlosen Remis über weite Strecken Paroli und kamen auch zu ihren Möglichkeiten. Eindeutig an die Burtscheider gingen nur die letzen 20 Minuten. „Da haben wir etwas Glück gehabt, aber aufgrund der guten kämpferischen Leistung haben wir uns den Punkt verdient“, atmete Spielertrainer Christian Mommertz nach der punktlosen Zeit kräftig durch.

Höfen: Da war mehr drin

Enttäuscht war TV Höfens Obmann, Dirk Hames, nach dem überraschenden 1:1 bei Eintracht Kornelimünster II. „Hier war viel mehr drin. Wir waren die bessere Mannschaft und hatten sechs, sieben ganz klare Torchancen.“ Mike Schmitz hatte die Höfener schon frühzeitig in Führung gebracht, danach fehlte den Rot-Weißen im Abschluss aber das nötige Glück, um den dritten Saisonsieg einzufahren.

Glück brauchte der TuS Lammersdorf beim deutlichen 9:0-Erfolg gegen Abstiegskandidat VfB 08 Aachen nicht. Glücklich waren beim Abpfiff aber die Kaiserstädter, dass sie nicht zweistellig verloren. „Wir haben sofort Druck gemacht und hätten gegen einen schwachen Gegner, der keine Torchance hatte, höher gewinnen können“, brachte Lammersdorfs Trainer Manni Wilden den einseitigen Spielverlauf auf den Punkt.

Sebastian Thönnessen und Sven Wollgarten hatten für die noch humane 2:0-Pausenführung gesorgt. Christoph Salemink traf zum 3:0 und machte den Endstand klar. Sven Wollgarten, Leopold Schorr und wiederum Sebastian Thönnessen machen das halbe Dutzend voll. Leopold Schorr und Sven Ewald sorgten für Tor Nummer sieben und acht.

SG war zufriedener

Nach dem torlosen Remis im Nachbarschaftsduell bei der SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich war Hertha Strauchs Trainer, Kevin Breuer, schon etwas enttäuscht. „Positiv ist, dass wir weiterhin ungeschlagen sind, aber nach einer guten halben Stunde ist das Spiel immer mehr verflacht und war in der zweiten Halbzeit nicht mehr gut.“ Die beste Chance, die Blau-Gelben in Führung zu bringen hatte Nachwuchskicker Marvin Weckmann, jedoch zog er sich, als er allein Richtung Tor unterwegs war, eine Zerrung zu.

Auf der anderen Seite hätte Chris Stollenwerk in allerletzte Minute die gute Hertha Serie mit einem Tor zerstören können. „Mit unseren minimalen personellen Möglichkeiten haben wir das Beste rausgeholt“, konnte SG Trainer Lars Jacobs mit dem Punkt besser leben als sein Gegenüber.

Konzen: 3:0 statt 3:3

Überrascht wurde der Trainer der Konzener Zweitvertretung, Samir Aitahmed, als er die Namen auf dem Spielberichtsbogen sah, die Hertha Walheim III eingetragen hatte. „Die hatten schon ein paar von oben dabei“, stellt er erstaunt fest, erlebte dann aber ein rassiges C-Ligaspiel mit hochkarätigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. „Das war ein sehr gutes Spiel, dass von den Torchancen her auch 3:3 ausgehen konnte.“

Glück hatten die Konzener, dass sie schon nach 15 Sekunden in Führung gingen. Dennis Müller spielte auf Dominik Huppertz und der traf ohne das ein Walheimer Spieler am Ball war zur Führung. Max Brück und wiederum Dominik Huppertz machten den 3:0-Endstand klar.

In die Begegnung bei FV Vaalserquartier III startete Bergwacht Rohren wunschgemäß. Mitte der ersten Halbzeit führte die Bergwacht nach Toren von Stefan Volpatti und Sascha Dreuw 2:0. Nach der Führung legten die Blau-Weißen trotz guter Chancen nicht das 3:0 nach und wurden dafür bestraft. Die Gastgeber zeigten Kopf und kamen durch einen Doppelschlag wenige Minuten vor dem Seitenwechsel durch zwei Kopfballtore zum Ausgleich. Treffer Nummer drei war eine Kopie der beiden ersten Tore, erneut nickte ein Spieler der Gastgeber den Ball über die Linie.

„Der Sieg von Vaalserquartier ist zwar nicht unverdient, aber wenn wir unsere Chancen nutzen, können wir einen Punkt mitnehmen“, wusste Bergwacht Trainer Christoph Brandenburg, das mehr möglich war.

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