Rurberg - Nach tödlichen Unfall sind noch viele Fragen ungeklärt

Nach tödlichen Unfall sind noch viele Fragen ungeklärt

Von: Peter Stollenwerk
Letzte Aktualisierung:
20160715_0000c6505249b993_fahrrad3.jpg
Die Rettungskräfte konnten das Leben des Verunglückten am Freitag nicht mehr retten. Foto: psm

Rurberg. Noch nicht restlos aufgeklärt sind alle Umstände, die zum Unfalltod eines 60-jährigen Fahrradfahrers aus den Niederlanden führten. Wie berichtet war der Mann am Freitagmittag auf der Landesstraße 128 zwischen Einruhr und Rurberg unterwegs gewesen, als ein mit zwei jungen Leuten besetztes Auto ausgangs einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und dann in die Leitplanke schleuderte.

Der entgegenkommende Zweiradfahrer hatte keine Chance mehr dem heranschleudernden Wagen auszuweichen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle Ein weiterer mitfahrender 43-jähriger Fahrradfahrer aus den Niederlanden erlitt leichte Verletzungen. Auch der 20-jährige Fahrer aus Übach-Palenberg erlitt nur leichte Verletzungen, während sein 23-jähriger Beifahrer lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitt. Der Zustand des ebenfalls aus Übach-Palenberg stammenden jungen Mannes ist nach wie vor kritisch.

Weil die Unfallbeteiligten unter starker Schockwirkung stehen, sind der Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Der Autofahrer gab gegenüber der Polizei an, dass er einem Schlagloch auf der Fahrbahn ausgewichen sei und dadurch die Kontrolle über den Wagen verloren habe. Ob die Radfahrer zur Unfallzeit den Radweg oder die Fahrbahn benutzt hätten, sei für das Unfallgeschehen unerheblich, sagt die Polizei.

Die Nachricht von dem tragischen Unfall machte schnell die Runde, so dass auch seitens der Einsatzleitung alle Vorkehrungen getroffen wurden, falls Angehörige am Unfallort auftauchen sollten. Ersten Informationen zu Folge hieß es, dass die beiden niederländischen Radfahrer gemeinsam mit ihren Ehefrauen Urlaub am Rursee machen würden. Während die Männer eine Fahrradtour geplant hatten, waren die beiden Frauen mit dem Auto unterwegs, wurde in Erfahrung gebracht.

Neben drei Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber wurde daher auch umgehend ein Notfallseelsorger zur Unfallstelle angefordert, um für alle Fälle vorbereitet zu sein. Später stellte sich heraus, dass die beiden Ehepaare in einem Hotel in der Südeifel eingecheckt hatten.

Leserkommentare

Leserkommentare (3)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert