Nach letztjährigem Fiasko: Neuer Zeltwirt bei Altweiberfete

Von: ho
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Ohne kölsche Pass, aber mit „Garantieurkunde“: KFL-Präsident Thomas Matheis verspricht für die Lammersdorfer Altweiberfete Service wie in alten Zeiten. Foto: Hoffmann

Lammersdorf. „Das war eine ultimative Katastrophe“, stellt der Präsident der Karnevalsfreunde Lammersdorf (KFL), Thomas Matheis, zurückblickend fest. Die Rede ist von der letztjährigen Altweiberfete des Vereins, wo man sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckerte.

Im größten und komfortabelsten Zelt der Nordeifel war es bei der Veranstaltung zu Problemen bezüglich Getränkeversorgung und Garderobe gekommen, woraufhin von den Besuchern im Internet ein Sturm der Entrüstung über die Verantwortlichen hereinbrach.

Der Vorstand der KFL entschuldigte sich daraufhin öffentlich und kündigte entsprechende Konsequenzen an. Die sollen nun kommen, wozu Präsident Matheis festhält: „Das waren wir unserem Publikum sicher schuldig. Schließlich ist die Altweiberfete die größte Veranstaltung dieser Art in der Region“.

Die Karnevalsfreunde haben sich daher mächtig ins Zeug gelegt, wozu Matheis im Gespräch mit unserer Zeitung Klartext sprach: „Es wird keiner mehr 20 Minuten auf ein Bier warten müssen“ und fügt nochmals entschuldigend an: „Was im vergangenen Jahr passiert ist, tut uns sehr leid“.

Als erste Konsequenz habe der Vorstand der KFL bereits im vorigen Jahr den damaligen Zeltwirt fristlos entlassen. „Da stand am Zapfhahn absolut ungeschultes Personal, das sich auch noch ungeniert Raucherpausen gönnte“, so Matheis.

Nun könne der Verein für die kommende Altweiberfete nicht nur einen neuen Zeltwirt präsentieren, sondern auch mehr Zapfstellen, eine sogenannte Express-Theke und vor allem geschultes Bedienungspersonal. „Es wird garantiert frisch gespülte Gläser geben“, erklärt der Präsident, da zusätzlich zwei Spüler und Einsammler zum Einsatz kommen.

Darüber hinaus kann man an den Stehtischen Pittermännchen und Bierkästen ordern, und neben der beheizten Raucher-Lounge wird es einen zweiten Toilettenwagen mit wetterfestem Zugang für die weiblichen Gäste geben.

Man hat sich also mächtig ins Zeug gelegt, um wieder die alte Attraktivität zu erlangen und möglichst wieder über 2000 Gäste zufriedenzustellen.

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