Nach kleineren Startproblemen läuft auch der Busverkehr

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Monschau. Die Zusammenlegung der fünf städtischen Monschauer Grundschulen hat sich nach kleineren Anfangsproblemen bewährt. Zu diesem Ergebnis kommt die Verwaltung in einem nun veröffentlichten Bericht auf Anfrage der SPD.

Dabei hatten die Sozialdemokraten sich vor allem für die Beförderungsproblematik interessiert.

Mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 wurden die Grundschulen Imgenbroich und Kalterherberg aufgelöst und als Teilstandorte an die Grundschulen Konzen bzw. Mützenich angebunden. Die Schulzusammenlegung hat sowohl Auswirkungen auf die schulpädagogischen Fragen als auch auf die Gestaltung des Schulweges.

Im Schuljahr 2010/2011 konnten aufgrund der Klassenstärken noch alle Schüler am jeweiligen Wohnort beschult werden. Diese Zeit wurde genutzt, um die Zusammenführung praktisch umzusetzen. „Die schulpädagogischen Fragen unterliegen der Aufsicht des Schulamtes der StädteRegion Aachen, die Schulleitungen erhielten von dort intensive Unterstützung”, so der Bericht der Verwaltung.

Für die beiden betroffenen Grundschulen konnte über das Programm „Lernen vor Ort” eine externe Schulentwicklungsbegleitung gestellt werden, die die Lehrer bei der Zusammenführung der Schulen begleitet und unterstützt haben. „Mit großem Engagement aller Beteiligten konnte die schulpädagogische Zusammenführung daher zufriedenstellend durchgeführt werden”, so die Stadt Monschau.

Zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 erfolgte dann erstmals ein (teilweiser) Wechsel der Schüler vom Wohnort an den jeweils anderen Schulstandort, da ansonsten die notwendigen Klassenmindestgrößen nicht mehr erreicht wurden. Von Konzen nach Imgenbroich wechselten 37 Schüler/innen (1. und 2. Schuljahr komplett in Imgenbroich), von Imgenbroich nach Konzen 28 Schüler/innen (3. und 4. Schuljahr komplett in Konzen), von Kalterherberg nach Mützenich acht Schüler/innen (gemischtes 1. Schuljahr) und von Mützenich nach Kalterherberg 18 Schüler/innen (3. Schuljahr komplett in Kalterherberg).

Informationsveranstaltungen

Die Fahrkosten übernimmt die Stadt Monschau in Form von Schülerjahresfahrkarten. Die Mehrkosten der Stadt Monschau bei den Schülerfahrkosten betragen rund 4000 Euro monatlich.

Vor Beginn des neuen Schuljahres gab es verschiedene Informationsveranstaltungen in den Schulen, insbesondere zum Thema „Busverkehr” unter Beteiligung des Schulbusträgers RVE und des Verkehrssicherheitsberater der Polizei. Die jeweiligen Fahrpläne wurden in Absprache mit den Schulleitungen abgestimmt; als Ergebnis wurde von RVE jede gewünschte Verbindung zwischen den Grundschulen als zusätzliche Fahrt in den Fahrplan aufgenommen. Teilweise wurden die Anfangszeiten der Unterrichtsstunden in Absprache mit den Schulleitungen angepasst, um die Busfahrzeiten einhalten zu können.

An den Grundschulstandorten Konzen und Kalterherberg wurden unmittelbar vor den Schulen neue Haltestellen eingerichtet, für die Grundschule Mützenich wurde in der Ringstraße an der Einfahrt zum Dorfplatz eine Haltestelle eingerichtet. Die Grundschule Imgenbroich hatte bereits eine Haltestelle unmittelbar vor der Schule.

Mit Schulstart im September 2011 erfolgte dann die konkrete Umsetzung der Planungen. RVE bot in den einzelnen Grundschulen ein Busfahrtraining für die Fahrschüler an, bei dem die Kinder sehr anschaulich über die notwendigen Verhaltensweisen an den Haltestellen, beim Ein- und Ausstieg und während der Fahrt informiert wurden. Auch der Verkehrssicherheitsberater war zu Schuljahresbeginn an den betroffenen Haltestellen.

„Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Busbeförderung nach kleineren Anfangsschwierigkeiten inzwischen weitgehend zufriedenstellend erfolgt und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit RVW gibt”, kommt der Bericht der Verwaltung auf ein positives Fazit.
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