Simmerath - Nach Karnevalszügen kein „Schlachtfeld” hinterlassen

Nach Karnevalszügen kein „Schlachtfeld” hinterlassen

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Nicht aufgehobene Kamellen sind noch das kleinere Übel bei den Abfällen, die nach den Karnevalszügen auch in der Gemeinde Simmerath zurückbleiben und von der Straßenreinigung teils einzeln aufgehoben werden müssen. Schlimmer noch ist Glasbruch auf den Straßen. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Die „tollen Tage” stehen vor der Tür und damit auch die Karnevalszüge. Die veranstaltenden Vereine und die teilnehmenden Gruppen stecken schon seit Monaten immense Arbeitskraft und Zeit in die Vorbereitungen.

Leider sei es aber in den letzten Jahren durch die Karnevalszüge vereinzelt zu so gravierenden Verschmutzungen der genutzten Straßen, dass eine gefahrlose Benutzung nach dem Zug nicht mehr möglich gewesen sei und nur durch den Einsatz des Bauhofes wieder möglich geworden sei, bemängelte jetzt die Gemeindeverwaltung in Simmerath dazu.

Vornehmlich Glasbruch

In einem Aufruf an alle Bürger schreibt die Verwaltung unter anderem: „In einem im Jahr 2010 mit den Verantwortlichen der Karnevalsvereine geführten Gespräch wurde deutlich, dass diese Verschmutzungen insbesondere von Gästen der Züge (vornehmlich durch Glasbruch) verursacht wurden. Die Vereine bemühen sich zwar, die Ordnung während und nach dem Zug aufrecht zu erhalten bzw. wieder herzustellen, sie sind aber aufgrund fehlenden Personals mitunter schlichtweg überfordert.

Besserung seit 2011

Bei den Karnevalszügen konnte bereits seit 2011 eine deutliche Minderung der Verschmutzung festgestellt werden, wofür ich insbesondere den Karnevalsvereinen danken konnte. So wende ich mich jetzt erneut, auch im Namen der Karnevalsvereine, auf diesem Weg an alle Bürgerinnen und Bürger, und bitte um Unterstützung bei der Vermeidung von übermäßigen Verschmutzungen von Straßen und Gehwegen. Bitte nutzen Sie die häufig angebotene Möglichkeit zur Abgabe der Abfälle am letzten Wagen des jeweiligen Zuges“, heißt es im Appell des Beigeordneten Roger Nießen für das Ordnungsamt der Gemeinde.

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