Roetgen - Nach dem Pokal-Aus steht die Meisterschaft im Fokus

Nach dem Pokal-Aus steht die Meisterschaft im Fokus

Von: kk
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Eine stabile Abwehr, aber auch eine gute Chancenverwertung (wie hier gegen Strombach) ist von den Roetgener Handballerinnen am Sonntagabend in Königsdorf gefragt. Anna Leblanc (hinten), Eva Deutz, Anna Fischer (Nr. 4), Lisa Cosler und Krissi Plum (v. li.) trafen auch im Pokal. Foto: H. Schepp

Roetgen. Die Handballspielerinnen des TV Roetgen wirkten am vergangenen Sonntag wieder Mal bei einem Krimi mit, diesmal leider ohne Happy End, denn am Tatort in der Halle an der Frechener Burgstraße qualifizierte der Gastgeber und Ligakonkurrent, HSV Frechen, sich mit einem 27:26-Sieg für das Endspiel im HVM-Pokal gegen den Verbandsligisten SSV Nümbrecht.

Nach dem 23:23-Endstand musste der Finalteilnehmer im Siebenmeterwerfen gefunden werden, in dem zeigten die Gastgeberinnen sich nervenstärker und machten den knappen Sieg klar. „Frechen war der erwartet starke Gegner. Wir haben anfangs wieder unsere Probleme mit den geharzten Bällen gehabt und haben erst gegen Ende der ersten Halbzeit Zugriff auf das Spiel bekommen“, konstatierte Roetgens Trainer Bernd Marquardt.

Nach einem 3:6-Rückstand kamen die Roetgenerinnen bis zum Seitenwechsel zum Ausgleich (12:12). In Halbzeit zwei ging es spannend und ausgeglichen weiter. Frechen legte ein Tor vor, die Roetgenerinnen schafften immer wieder den Ausgleich. Wenige Minuten vor Spielende leisteten die Gastgeberinnen sich zwei Fehlwürfe, die die rot-gelben Damen zur 23:21-Führung nutzten.

„Da hatten wir den Sieg in der Tasche“, wähnte Marquardt sich in der 59. Minute des Spiels schon im Finale, leider leisteten seine Mädels sich noch zwei technische Fehler und mussten in die Siebenmeterlotterie, in der die Gastgeberinnen sich treffsicherer zeigten. „Sicherlich hätte es besser laufen können, aber unter den Umständen war das noch in Ordnung“, verwies der Coach auf die Harzprobleme und seinen kleinen Kader.

Am Sonntag in Königsdorf

Nach dem Pokalaus steht für die Roetgener Damen die Meisterschaftsrunde in der Oberliga wieder im Fokus und in der geht es am Sonntagabend (Anwurf 18 Uhr) mit der Begegnung beim TuS Königsdorf richtig spannend weiter. Nach drei Siegen, im Derby beim HSV Frechen und in heimischer Umgebung gegen die HSG Siebengebirge und den Pulheimer SC, musste das Team aus Königsdorf im vierten Spiel beim Ligafavoriten TSV Bonn eine deutliche 16:23-Niederlage hinnehmen.

Wie bei so vielen Mannschaften in der Oberliga hat man auch beim TuS als Saisonziel die NRW-Liga ausgerufen. Um das Ziel zu realisieren, verstärkte man die Mannschaft mit den beiden Polinnen, Milena Malich und Martyna Dega, die vom HSV Frechen auf die andere Seite der A4 in den nördlichen Ortsteil von Frechen wechselten. „Durch die beiden Neuzugänge ist das schon eine sehr starke Mannschaft, wenn wir gegen die etwas holen wollen, dann müssen wir in der Abwehr stabil stehen“, weiß Bernd Marquardt, dass man die starken Offensivspielerinnen des Gegners neutralisieren muss.

Dirk Heeren vertritt

Der Trainer steht am Sonntag nicht zur Verfügung, er wird aber adäquat durch Dirk Heeren vertreten. Aus beruflichen Gründen wird Anne Fischer fehlen, die durch Yvonne Baltzer ersetzt wird.

Beim Pokalspiel in Frechen erzielten folgende Spielerinnen des TV Roetgen die Tore: Lisa Cosler, Anne Fischer, Anna Leblanc und Krissi Plum (alle je (5), Laura Cosler (2), Eva Deutz (1).

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