Rollesbroich - Musikverein Harmonie spielt Konzert mit einer Zeitmaschine

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Musikverein Harmonie spielt Konzert mit einer Zeitmaschine

Von: ho
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Musikalisch und visuell ging der Musikverein Harmonie mit seinen 200 Konzertbesuchern in der voll besetzten Rollesbroicher Pfarrkirche auf eine Zeitreise von der Steinzeit bis in die Zukunft. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Rollesbroich. Über 90 Minuten Musik- und Sehgenuss auf außergewöhnlichem Niveau erlebten die über 200 Besucher der Rollesbroicher Pfarrkirche am Samstagabend beim Konzert des Musikvereins Harmonie, der das Publikum auf eine musikalische Zeitreise von der Steinzeit bis in die Zukunft mitnahm.

Am Ende gab es für das mit vielen jungen Musikern besetzte und von Dirigent Achim Breuer geleitete Orchester stehende Ovationen und laute Bravo-Rufe.

Nachdem sich die Mitglieder des Vereins im vorigen Jahr entschlossen hatten, das alljährliche Konzert in neuem Gewand mit entsprechenden Filmeinspielungen zu präsentieren, hatte wohl niemand gedacht, dass hier noch eine Steigerung möglich war. Doch das Orchester trat dafür am Samstag in imponierender Art und Weise den Gegenbeweis an. Allein die visuellen Einspieler, die auf hohem technischen Niveau an verschiedenen Orten der Region gedreht wurden, waren einen Besuch wert und amüsierten das Publikum immer wieder.

Hinzu kam die eigens konstruierte Zeitmaschine, mit der Dirigent Achim Breuer immer wieder in verschiedene Zeitepochen gebeamt wurde. Dazu brachte das Orchester mit seinem großen Spielrepertoire einen wahren Ohrenschmaus zu Gehör.

Der Klangkörper, mit dem die Musiker den Kirchenraum füllten, war nicht nur für feine Ohren beeindruckend. Die Harmonie bot Musikgenuss auf äußerst hohem Niveau. Mit dem Toccata in D-Minor von Johann Sebastian Bach ließ das Orchester dies schon zu Beginn erkennen. Mit dem gewaltigen Klang der Bläser, dem feinen Spiel der Querflöten und Klarinetten und dem nie zu aufdringlichen Schlagwerk präsentierten die Musiker bei allen Stücken schlicht und einfach eine Spitzenleistung.

Dazu gehörten im ersten Teil des Konzerts ebenso die Medleys von Michael Jackson und den Beatles, als auch die Super Hits aus den 1990er Jahren. Ebenso erklangen Udo Jürgens „Aber bitte mit Sahne“ und „Mit 66 Jahren“.

In die Pause ging es dann nach fast einer Stunde schwungvoll mit „Atemlos“. Nach Luft schnappten danach auch die Akteure, die zu Beginn des zweiten Teils zunächst auf der Leinwand zu sehen waren. Hippies mit Joints qualmten einen alten VW-Bus voll und stellten den Übergang zu den 1970er Jahren her und das Orchester ließ guten alten Les-Humphrie-Sound erklingen.

Mit dem Schlager „Mein Herz“ sprangen die Musiker dann wieder in die heutige Zeit, wobei man sich dabei durchaus die gesangliche Beilage hätte sparen können. Das anschließende Concerta D‘Amore war wieder ein absoluter Hörgenuss, wozu die Filmeinspielung vom Roten Haus in Monschau wunderbar passte.

Nach den Hits von Supertramp ging es dann langsam auf das Ende des Konzerts zu. Mit dem gewaltigen Klang von Star Wars verdiente sich das Orchester einen weiteren Stern, bevor Dirigent Achim Breuer den Taktstock zur abschließenden Polka „Bis bald auf Wiedersehen“ hob. Damit war jedoch noch nicht Schluss, da das Publikum unnachgiebig noch zwei weitere Zugaben forderte.

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