Konzen - Musikverein „Eintracht“ Konzen lädt zum 39. Konzert

Musikverein „Eintracht“ Konzen lädt zum 39. Konzert

Von: nap
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Mit weihnachtlichen Melodien und anspruchsvollen Konzertstücken erfreuten die Musiker und Sänger sowie einige begabte Solisten die Ohren ihrer zahlreichen Zuhörer. Foto: Nadine Palm

Konzen. Mit ihrem 39. Konzert zur Weihnachtszeit feierten der Konzener Kirchenchor St. Peter und Pankratius sowie der Musikverein „Eintracht“ Konzen in der umgebauten Konzener Pfarrkirche ihre musikalische Premiere. Die mit 60 Blasmusikern voll besetzte Taufkapelle bildete ein prächtiges Bild. Der Männerchor nahm an diesem Tag erstmalig seinen neuen Konzertplatz vor dem Musikverein ein.

Stephan Förster, erster Vorsitzender des Musikvereins „Eintracht“ Konzen, versprach zu Konzertbeginn „zwei Stunden voller Emotionen.“ Mit „Transeamus usque Betlehem“ eröffnete Dirigent Bertram Model mit seiner „Eintracht“ den Konzertnachmittag. Der Kirchenchor und Dirigent Helmut David begrüßten die Besucher mit dem festlichen „Halleluja! Weihnacht ist da!“.

Eindrucksvolle Intonation

Die bekannte Melodie des 1980er-Jahre Hits „Maid of Orleans“, den das Orchester an diesem Tag besonders eindrucksvoll intonierte, blieb dem einen oder anderen Zuhörer noch lange im Gehör und sorgte für zahlreiche glückliche Gesichter im Publikum.

Der Kirchenchor wusste mit dem slowenischen Liedgut „Kommt Hirten leis“ seine Konzertgäste in weihnachtliche Stimmung zu versetzten. J. Haydns berühmte „Heiligste Nacht“ unterstrich diese weihnachtliche Atmosphäre. „A Londonderry Air“ ist die Nationalhymne von Nordirland. Die Melodie wurde zunächst für das volkstümliche Lied „Danny Boy“ verwendet, wodurch diese große Bekanntheit erlangte. Das große Blasorchester der „Eintracht“ verlieh dem Stück seine ganz persönliche Note, als Blech- und Holzblasinstrumente musikalisch miteinander verschmolzen.

Andrea Gillessen verstand es darüber hinaus auch mit ihren Meditations-Texten zwischen den Stücken immer wieder, ihre Zuhörer zum Nachdenken anzuregen. Der Kirchenchor St. Peter und Pankratius präsentierte an diesem Tag außerdem mit dem festlichen „Halleluja“ und dem Stück „Weihnachtsglocken“ sein ganzes Volumen, das beim „Ambrosianischen Lobgesang“ seinen Höhepunkt erreichte, als die Sänger gemeinsam einen riesigen harmonischen Klangkörper bildeten, wofür sie von ihren Zuhörern mit lautem Beifall belohnt wurden.

Linda Palm, Maike Stoffels und Michelle van Zantvoort, Klarinettistinnen des Musikvereins, hatten sich mit ihrer Dozentin Anja Hennecken zu einem Klarinetten-Ensemble formiert und präsentierten „A Tribute to Giora Feidman“. Hierbei überraschten Linda, Maike und Michelle alle Zuhörer mit ihrem großen Können und zeigten durch hohe Spielsicherheit und darüber hinaus auch starke Nerven, dass auch die dritte Klarinettenstimme im Musikverein bestens besetzt ist.

Ihre Registerkollegin Luisa Schreiber tat es ihnen bei dem Stück „Songs of Rejoicing“ gleich und glänzte mit sauberem Klang und kurzen frechen Klarinettentönen.

Friede und Hoffnung

Der Männerchor betonte mit den beiden Liedern „Menschen für Menschen“ sowie „Eine Hand hält die andere Hand“, dass gerade in schwierigen, von vielen grausamen Bildern bestimmten Zeiten, der Zusammenhalt zwischen den Menschen wichtig ist und dass Friede und Hoffnung in den Lebensmittelpunkt gerückt werden sollen. Mit „Groß ist der Herr“ ließen die Sänger mit ihrem Dirigenten Helmut David eine Lobeshymne an den Höchsten erklingen und ernteten hierfür großen Beifall.

Der Musikverein präsentierte zwei verschiedene Weihnachtspotpourris: In „Christmas Songs“ erklangen traditionelle amerikanische Weihnachtsmelodien, wohingegen in „Die Winterrose“ traditionelle mitteleuropäische Lieder zur Weihnachtsgeschichte intoniert wurden. Den größten Beifall erhielt die „Eintracht“ für das Stück „Auf einem persischen Markt“. Hierbei gaben die Blasmusiker alles und die vier Männer am Schlagwerk verliehen dem Liedgut das gewisse Etwas, als Kameltreiber, Bettler, eine schöne Prinzessin, einige Gaukler sowie der Kalif über den belebten Marktplatz zogen.

Der Kirchenchor verabschiedete sich mit „Herr hab Dank“, ehe dem Kirchenchor-Vorsitzenden Heinz-Hermann Palm das Schlusswort oblag: „Wir möchten uns für Ihr Kommen bedanken. Für uns war das heute ein großes Experiment, erstmalig unser Konzert in der umgebauten Pfarrkirche zu halten“. Man habe im Vorhinein nicht wissen können, was einen erwarte, vor allem die Akustik sei für alle Musizierenden eine große Herausforderung gewesen.

Die Zuhörer bestätigten durch ihren Beifall, dass die Herausforderung bestens gemeistert wurde und sich die wochenlange Probearbeit gelohnt hat. Mit „Stille Nacht“ und der Zugabe „Alle Jahre wieder“ entließen die Musiker ihre Zuhörer in „ein gesundes und glückliches Jahr 2016“.

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