Monschau - Musikschule: Hörgenuss im Bürgersaal beim Ensemble-Konzert

Musikschule: Hörgenuss im Bürgersaal beim Ensemble-Konzert

Von: Vera Monterey
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Gemeinsam mit den Gästen des „Windessembles“ aus Adenau präsentierten sich der Klarinettenchor und das Saxophonorchester I der Musikschule Monschau im Bürgersaal. Foto: V. Monterey

Monschau. Mit einem Ensemble-Konzert präsentierte sich die Musikschule Monschau am vergangenen Samstag im Bürgersaal des Auklosters einmal etwas anders. Drei Ensembles boten den Besuchern einen guten Einblick in die vielseitige Arbeit der Musikschule und des Leiters und Dirigenten Harrie Boers.

Start mit Klarinette

Zu hören waren der Klarinettenchor und das Saxophonensemble I der Musikschule und das „Windensemble“ des Stadtorchesters Adenau unter dem Vorsitz von Dr. Karin Boeder. Es war insgesamt ein sehr gelungenes Konzert mit einem gemischten Programm aus Klassik, Volksliedern, Tänzen und Jazz.

Der Klarinettenchor, einer von insgesamt sieben Ensembles, die die Musikschule Monschau inzwischen mit der Unterstützung der Stadtverwaltung Monschau und des Lions Clubs hat aufbauen können, begann das Konzert in einem fast ausgefüllten Bürgersaal. Der Klarinettenchor setzt sich inzwischen aus zwölf Personen (neun Klarinetten, eine Bass-Klarinette, ein Saxophon und ein Fagott), aus Jung und Alt zusammen und spielte an diesem Tag zum ersten Mal in der Öffentlichkeit.

Zu hören waren „Jupiter“ von Gustav Holst, „Swing low, sweet chariot“ sowie drei Tänze: „Rondo“, „Saltarelle“ und „Pavane“ von Tielman Susato, das bekannte „Londonderry Air“ und „Pomp and circumstance“ von Sir Edward Elgar.

Eine „tolle Entwicklung“, so Boers, hätte die Ensemblearbeit und jeder einzelne Schüler gemacht. Und abermals habe sich gezeigt, wie und was musikalische Bildung ausmacht und verbindet. Dazu gehöre eben nicht nur eine musikalische Frühausbildung, Musiktheorie und Praxis, sondern auch die „Freude an der Musik“.

Als zweites Ensemble betraten die Gäste des „Windensembles“ aus Adenau die Bühne. Luise Linnarz, Marion Schumacher, Lena Schunck (Querflöte), Helen Boeder (Oboe), Justina Kremer und Dominika Domoroslova (Klarinette), Marcel Vollmann und Nicole Jegel (Altsaxophon) und Dr. Karin Boeder (Fagott) spielten russische Volkslieder und Tänze von Josef Bönisch und die Suite F-Dur von Telemann, mittelalterliche Tischmusik ganz hervorragend präsentiert. Hervorzuheben hier das Spiel des Fagotts. „Diese alte Dame ist so alt wie ich“, berichtete Boeder nach dem Konzert über das ausgefallene und schwer zu spielende Instrument.

Mit der Querflöte hätte sie einst angefangen, dann kam das Tenor-Saxophon hinzu und schließlich das Fagott. Von „Jetzt auf Gleich umzuschalten“, also das Instrument zu wechseln, sei aber „schwer“, berichtete sie weiter, während sie nach ihrem Auftritt die „alte Dame“ auseinanderbaute.

Als letztes Ensemble dieses Abends, folgte der Auftritt des Saxophonensembles I, eines von vieren der Musikschule Monschau. Ellen Pogritz (Sopransaxophon), Lutz Köstner und Mona Nymphius (Altsaxophon), Kerstin Sterk (Tenorsaxophon) und Harrie Boers (Baritonsaxophon) spielten die „Petite Recreation“ von André Waignein, „Premier Quatuor op 53 Andante & Adagio“ von Jean B. Singelée, „Saint Anthony Chorale“ von Joseph Haydn, und zum Schluss das schmissige „Ambiance Dixie“ ebenfalls von Waignein.

Gegenbesuch ist geplant

Der Applaus verlangte noch eine Zugabe, bevor sich die Musiker sich vom Publikum verabschiedeten. Ein Präsent ging an das“Windensemble“ für ihr Kommen (ein Gegenbesuch ist schon geplant), und zwei weitere an die Bärbel Nymphius für ihre tatkräftige Hilfe bei der Organisation des Klarinettenchors und der Internetseite der Musikschule. Ein weiterer Dank ging an Kerstin Sterk für die Organisation innerhalb des Saxophonensembles.

Das nächste Konzert wird das große Abschlusskonzert zum Ende des Semesters am 14. Juli in der Aula des St.-Michael-Gymnasiums sein, welches einen guten Einblick in die gesamte Arbeit der Musikschule bietet.

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