Musik ist gut für die Entwicklung des Gehirns

Von: sal
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Die neuen Regale sind dank des Engagements von Dietmar Blaschk (3.v.r.) bereits gut gefüllt. Foto: S. Lauscher

Vossenack. Auf neuen Regalsystemen in einem gesonderten Aufbewahrungsraum lagern jetzt die Musikinstrumente im Franziskus Gymnasium Vossenack. Erst kürzlich hatte die Schule eine Musikklasse eingerichtet, für die Blasinstrumente angeschafft wurden.

Die Idee dafür entstand bei einer Lehrerkonferenz und der Diskussion, wie man die so genannten Ergänzungsstunden am besten verteilen könne. Lateinlehrerin Carola Mohren schlug daraufhin vor, doch einmal den musischen Bereich stärker zu fördern.

Das gesamte Kollegium war von der Idee begeistert, und Musiklehrerin Christiane Schulz nahm sich der Aufgabe, an den Schülerinnen und Schülern der so genannten „Musikklasse” die verschiedensten Musikinstrumente beizubringen. Dabei steht besonders die individuelle Förderung jedes Einzelnen im Vordergrund.

Unsere Körperhälften sind mit den jeweils gegenüberliegenden Hirnhälften verknüpft. Die rechte Gehirnhälfte ist für Kreativität, Musik, Gefühle und Intuition zuständig, die linke steuert Sprache und Logik. Um das Gehirnpotenzial optimal zu nutzen, müssen demnach beide Gehirnhälften aktiviert werden.

Im herkömmlichen Schulunterricht wird allerdings vorwiegend die linke Hirnhälfte trainiert, weil das meistens - Schreiben oder Rechnen - mit der rechten Hand erledigt wird. Das Musizieren fördert sehr stark die linke Körperhälfte - und trainiert so die rechte Hirnhälfte. So führt und dient Musizieren zur Verknüpfung und wirkt damit auf die geistigen Fähigkeiten.

Lebendige Schule

Die neu eingerichtete Musikklasse soll ebenfalls dazu beitragen das Gymnasium zu einer noch lebendigeren Schule mit eigenem Orchester zu machen.

Mit Hilfe der RWE Rheinland Westfalen Netz AG wurde der kleine aber feine Raum für die Instrumente renoviert, ein Lagerkonzept entworfen und umgesetzt. „Vor allem die sachgemäße und sichere Unterbringung war entscheidend und schafft nun einen schnellen Überblick”, freut sich Dietmar Blaschyk, Mitarbeiter des RWE.

Er hatte die Idee für dieses Projekt, dessen Planung und Durchführung erst möglich wurde durch die Aktion „Aktiv vor Ort”. Dort krempeln Mitarbeiter des Energiekonzerns für einen guten Zweck die Ärmel hoch. Die Firma unterstützt das soziale und tatkräftige Engagement der Mitarbeiter in ihren Heimatgemeinden mit bis zu 2000 Euro.

Schulleiter Pater Peter Schorr und der Bürgermeister der Gemeinde Hürtgenwald, Axel Buch, blicken bei der offiziellen Bestimmungsübergabe auf ein gelungenes Ergebnis. „Wir freuen uns über das Engagement des RWE und danken Dietmar Blaschyk, der sich an unserer Schule bereits zum dritten Mal mit einem „Aktiv vor Ort - Projekt” eingesetzt hat, herzlich. Hier zeigt sich die Verbundenheit des Energieversorgers mit unserer Region”, so Pater Peter.
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