Musical in der Tenne: Meerjungfrauen helfen Waisenkind

Von: ale
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Mit einem fröhlichen Tanz der bunten Schar der Meeresbewohner endet die Geschichte um das Waisenkind Fanny. Das Musical in der Tenne erntete am Schluss verdienten Beifall, die Kinder hatten ihren Rollen toll gesungen und gespielt. Foto: Anneliese Lauscher

Eicherscheid. Hundert singende Kinder, fantasievoll verkleidete Schauspieler und wundervolle Musik entführten am Samstag die Zuschauer in die Unterwasserwelt. „Im Riff geht’s rund“ lautete der Titel des Musicals, das der Kinderchor Kimundi in der Eicherscheider Tenne aufführte.

Für dieses Projekt hatten Kinder und Chorleiter viel Zeit und Energie investiert, die Proben zogen sich über Wochen hin. Wenn man Gelegenheit hatte, einmal hineinzuschauen in die Übungsstunden, stellte man fest, dass alle voller Freude dabei waren, dass den großen und kleinen Akteuren nie die guten Ideen auszugehen schienen.

Aus drei mach‘ eins

Im Kinderchor Kimundi kommen drei Chöre zusammen: der Chor der Grundschule Roetgen, der Höfener Jugendchor und der Chor der Heckenlandschule Höfen. Die Heckenlandschule unterstützte das umfangreiche Vorhaben im Rahmen des Projektes Kultur und Schule NRW. Diesmal machte noch der Schulchor des Inda-Gymnasiums mit.

Vor Beginn der Aufführung schauten die Kinder immer wieder in den Zuschauerraum, der sich mehr und mehr füllte. Dann ging es los mit einem Gewitter! Man lernte das Waisenkind Fanny kennen, großartig gespielt von Nathalie Roder, und ihren treuen Freund, den Kater Caruso, trefflich besetzt durch Emely Prümmer. Fanny fühlt sich einsam und entschließt sich, einen Hilferuf per Flaschenpost abzusenden. Damit erreicht sie die bunte Schar der Meeresbewohner im Riff.

Mit vielen originellen Einfällen wurde die schillernde Unterwasserwelt dargestellt, witzige Szenen spielten sich in der Schule ab, wo die Kinder offensichtlich manchmal so unaufmerksam sind wie an Land... Der Lehrer (Justine Williams) hatte es nicht leicht, und es wurde viel gelacht über die kecken Antworten der Kinder.

Herrlich anzusehen waren die Kostüme, hier hatten Mütter geschickt Hand angelegt; beispielsweise wurden der dicke Kugelfisch und ein kleiner Hammerhai bestaunt, die Schirmquallen mit ihren glitzernden Tentakeln bekamen Sonderapplaus. Man konnte sich nur wundern über das sichere Auftreten der Kinder, über ihren wunderschönen Gesang und ihre schauspielerischen Leistungen.

Nach eingehender Beratung erklären sich die Meerjungfrauen bereit, der traurigen Fanny zu helfen. Die muss sich von Caruso verabschieden – eine sehr gelungene Szene, die zu Herzen ging – und findet viele neue Freunde im Riff.

Der Beifall am Schluss wollte nicht enden; Miriam Schlösser, die Regisseurin, bedankte sich bei allen Helfern hinter den Kulissen, besonders bei Barbara Hüpper, der ersten Vorsitzenden von Kimundi. Sie lobte „ihre“ Kinder: „Wir sind sehr stolz auf euch!“

Auch die Band mit Friedhelm Schütz (Piano), Martin Jahnke (Violine), Ralf Dederichs (Keyboard und Soundeffekte), Bernhard Schlösser (Gitarre) und Charly Greuel (E-Bass) – hatte freudig zum Gelingen beigetragen. Es durfte kräftig gefeiert werden.

Am 29. November kann man das Musical noch einmal in der Aula des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster sehen, Beginn ist dann um 17 Uhr.

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