Museum „Hürtgenwald 1944“ in Vossenack wieder geöffnet

Von: sj
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Rainer Valder, Lothar Greve, Robert Hellwig und Hubert Breidenich (von links) vom Geschichtsverein Hürtgenwald freuen sich darauf, dass die Winterpause des Museums am Sonntag endet. Foto: Stephan Johnen

Vossenack. Die dreimonatige Winterpause haben die Mitglieder des Geschichtsvereins Hürtgenwald dazu genutzt, der Ausstellung im Vossenacker Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“ neue Aspekte hinzuzufügen.

Lothar Greve und Hubert Breidenich haben beispielsweise viele Arbeitsstunden ehrenamtlich investiert, um den Nachbau einer Stube mit Möbelstücken und Gebrauchsgegenständen aus den 40er Jahren zu bestücken. Neu im Museum, das am vergangenen Sonntag erstmals wieder seine Pforten öffnet, ist auch eine „Julius-Erasmus-Ecke“, die an den ehemaligen Pionierhauptmann erinnert, der 1945/46 mit der Bergung von getöteten Soldaten begonnen hatte.

Das Vossenacker Museum ist künftig immer sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet ohne Führung vier Euro, ab 1. Juli fünf Euro (ermäßigt drei Euro). Zum Museum gehört auch der Sanitätsbunker mit der Nummer 374 in Simonskall, der an jedem ersten Sonntag im Monat von 12 bis 16 Uhr geöffnet ist.

Etwa 4000 Besucher haben im vergangenen Jahr das ehrenamtlich betriebene Museum besucht. Mehr als 90 Führungen zu Bodendenkmälern haben die Mitglieder geleitet. Auch die Nachfrage nach Unterlagen zu allgemeinen touristischen Zielen und Wandermöglichkeiten stieg.

„Wir haben die Winterpause genutzt, um die Isolation der großen Ausstellungshalle zu verbessern und baulich die Werkstatt klar von der Ausstellungsfläche abzutrennen“, sagte Rainer Valder, der Vorsitzende des Geschichtsvereins Hürtgenwald. Gezeigt werden in einem neuen Display auch zivile Gegenstände, die von der Bevölkerung in der Nachkriegszeit aus Uniformteilen, militärischen Ausrüstungsgegenständen und Munition hergestellt wurden.

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