Munteres Wechselspiel der Tempobegrenzung gestoppt

Von: P. St.
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Die Tempo-30-Schilder zwischen Imgenbroich und Mützenich sollen wieder abgebaut werden. Foto: A. Gabbert

Monschau. Als Schildbürgerstreich verhöhnt wurde die im Sommer eingeführte Temporegelung auf der Kreisstraße 16 zwischen Mützenich und Imgenbroich. Mit der Eröffnung des neuen Bushofes am Himo verkehrten auch Busse auf den Straßen Hengstbrüchelchen und Kirschensteinweg.

Dadurch kam die Neuregelung im Form eines munteren Wechselspiels der Tempobegrenzung zwischen 30, 50 und 70 km/h zustande.

Die verwirrende und in Teilen auch nicht nachvollziehbare Regelung, die ohnehin nur Versuchs-Charakter besaß, soll nun umgehend aufgehoben werden. Die Initiative dazu ging von CDU-Ratsherr Manfred Schneider aus Kalterherberg aus. Im Rahmen der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes in Mützenich berichtete Schneider über seine von Erfolg gekrönten Bemühungen.

Er habe das Straßenverkehrsamt der Städteregion über den „schwierigen Zustand“ in diesem Bereich in Kenntnis gesetzt, woraufhin man ihn zu einem Behördentermin vor Ort beigeladen habe. Verkehrsingenieur Arno Crombach, berichtete Schneider, habe die Temporegelung in großen Teilen ebenfalls als nicht nachvollziehbar empfunden. Daher sollten zeitnah bis auf einen Teilbereich die Tempo-30-Schilder wieder abgebaut werden.

Bei dieser Gelegenheit brachte Manfred Schneider auch noch weitere kritische Punkte zur Sprache: So soll auf der Landstraße 214 zwischen Mützenich und Flora das Tempo-50-Schild bereits vor die Linkskurve am Monschauer Bahnhof versetzt werden. Außerdem soll im Kurvenbereich eine zweite Leitplanke angebracht werden. Vor einigen Wochen war es hier zu einem schweren Motorradunfall gekommen.

Schließlich gab es dann noch einen dritten Ortstermin, und zwar auf der B 258 in Höhe Perlenau, wo auf freier Strecke bislang Tempo 50 galt. Auch hier griffen die beteiligten Behörden die Anregung auf, wieder Tempo 70 zu erlauben. Die Schilder sind bereits ausgetauscht worden.

Manfred Schneider berichtete weiterhin, dass Verkehrsingenieur Arno Crombach bei den Ortsterminen betont habe, dass es ihm wichtig sei, dass die Bevölkerung die Geschwindigkeitsregelungen auf den Straßen als sinnvoll und akzeptabel empfinde.

Schließlich habe der Verkehrsingenieur noch zugesagt, dass er auch die Anregung überprüfen werde, ob es Sinn mache, dass die Städteregion „zu jeder Tageszeit und an jedem Ort“ Tempokontrollen vornehme.

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