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Münsterwald: Bürgerinitiative zitiert RWTH-Studie

Von: P. St.
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Die Bürgerinitiative fühlt sich durch eine im November 2014 veröffentlichte Studie der RWTH Aachen bestärkt. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa (zu lrs "Nach Bruch an Windrad - Keine Mängel bei anderen Anlagen des Typs" vom 08.01.2014) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Roetgen. Grundsätzliche Standortbedenken hat die Bürgerinitiative „Rettet den Münsterwald“ gegen den von der Stadt Aachen geplanten Windpark an der Himmelsleiter. Starke Zweifel hat die Bürgerinitiative an der Wind-Effektivität des Standortes im Münsterwald.

Bestärkt fühlt sich Initiative nun durch eine im November 2014 veröffentlichte Studie der RWTH Aachen, die die grundsätzlichen Bedenken der drei Naturschutzverbände zur Wahl des Windenergieanlagen-Standortes Münsterwald teilt.

Die in englischer Sprache verfasste Studie „Wind Farm Siting Using a Spatial Analytic Hierarchy Process Approach: A Case Study of the Städteregion Aachen“ bedient sich einer Reihe von neun Kriterien und bewertet ihre relative Wichtigkeit, nämlich Windhöffigkeit (21,6), Nähe zu Naturschutzgütern (20,4), Nähe zu Siedlungen (18,5), Nähe zum Elektronetz (8,0), Nähe zu touristischen Sehenswürdigkeiten (7,2), Landschaftsbild (6,2), Landoberflächenstruktur (6,0), Geländeneigung (4,6).

Das Ergebnis der in englischer Sprache verfassten Studie der Aachener Exzellenz-Universität hat Rainer Hülsheger aus Rott für die Bürgerinitiative auf wesentliche Punkte zusammengefasst: Der nördliche Teil der Städteregion Aachen, heißt es in der Studie, sei ist für Windenergieanlagen (WEA) geeigneter, und zwar wegen des hohen Windpotenzials, des geringen Vorkommens schützenswerter Naturgüter, der hohen Infrastrukturzugänglichkeit und der Landoberflächenstruktur.

Der mittlere und südliche Teil der Städteregion Aachen hingegen sei „weniger geeignet“, und zwar wegen eines nur mittleren Windpotenzials, einer Vielzahl schützenswerter Naturgüter und der hohen Bewaldungsdichte.

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