Roetgen - Motivation für die ersten Schritte zum Energiesparen

Motivation für die ersten Schritte zum Energiesparen

Von: ess
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Die Dämmung des Daches ist schon mal ein guter Anfang für die energetische Modernisierung eines Hauses. Foto: imago/Rainer Weisflog

Roetgen. Immer häufiger ist bei Gesprächen über Bauen und Wohnen die Rede von einer „zweiten Miete”. Gemeint sind damit die enormen und in Zukunft weiter steigenden Ausgaben für den Energieverbrauch.

Aus diesem Grunde sind im Foyer des Roetgener Rathauses noch bis zum Freitag einige Schautafeln von „altbau plus” e.V. unter dem Titel aufgestellt: „Verheizen Sie nicht Ihr Geld!”

Bürgermeister Manfred Eis zeigte sich erfreut über diese kleine Ausstellung in einer Energiesparwoche, die gleich mehrere Möglichkeiten der Schonung aufzeige: Man könne das eigene Portemonnaie, die Ressourcen und die Umwelt schonen. Er hoffe, dass möglichst viele Roetgener die Gelegenheit beim Schopfe fassten und sich über die zahlreichen Möglichkeiten des Energiesparens informierten.

Das hofft auch Dieter Wimmers von „altbau plus”, der von einer „Initialberatung” sprach. Auf den Schautafeln, in etlichen Broschüren sowie in der telefonischen (0241/413888-0) und persönlichen Beratung werde von den Mitarbeitern des gemeinnützigen Vereins umfassend über die energetische Modernisierung von Haus und Wohnung informiert.

Nicht nur Hauseigentümer sind dabei laut Wimmers angesprochen, sondern auch die Mieter können bereits eine Menge tun (natürlich nur in Absprache mit dem Vermieter). Wimmers: „Sie müssen sich nur melden.” So reicht es beispielsweise schon aus, mit einer Digitalkamera Fenster zu fotografieren und zu mailen (E-Mail: info@altbauplus.de). In den meisten Fällen ist eine Ferndiagnose möglich. Da gleiche Prozedere gilt natürlich auch für Unternehmen.

Menschen zu motivieren, die ersten Schritte zu tun und diese ersten Schritte zu begleiten, ist Ziel von „altbau plus”. Beantwortet werden auch die Fragen, was es kostet und woher man Zuschüsse bekommt. Überdies liegt eine Broschüre bereit, die Auskunft gibt, welche Handswerksbetriebe in der Städteregion fit für derlei Anforderungen sind. Weil sich dieses Land in einer Niedrigzinsphase befindet, rät Wimmers zum Handeln, denn neben Zuschüssen können man bei seiner Bank derzeit auch einen günstigen Zinssatz für den Kredit verhandeln.

Dass Wimmers das Thema nicht auf die lange Bank geschoben sehen möchte, hat noch einen anderem Grund: Für das Jahr 2010 ist von Experten der Höchststand der Förderung an Gas, Öl und Kohle errechnet worden. In den Folgejahren sinkt die Verfügbarkeit dieser Ressourcen von Jahr zu Jahr spürbar. Das Angebot wird geringer und zwangsläufig werden die Preise für Energie steigen.

Wer mehr wissen möchte, kann sich sich im Foyer des Rathauses informieren oder am Donnerstag, 5. November, um 19 Uhr zu einem Vortrag in den großen Sitzungssaal kommen. Heinz Discher von der Verbraucherberatung im Himo in Imgenbroich spricht über „energetische Modernisierung”.
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