Monscher Kermes wieder an einem Wochenende

Von: Egl
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Bleibende Erinnerung: Schützen-Präsident Georg Kaulen (links) überreicht der Majestät des Jahres 2012 Peter Kutsch das Königsalbum. Foto: Harald Egerland

Monschau. Die Mitglieder des altstädtischen Schützenvereins hatten sich jetzt in der Monschauer Felsenkeller Brauerei zu ihrer Jahreshauptversammlung eingefunden, um einerseits Rückschau auf ein ereignisreiches Jahr zu halten, allerdings auch, um wesentliche Weichen für das Schützenjahr 2014 zu stellen.

Eine ganz individuelle Rückschau der besonderen Art erhielt Peter Kutsch, der als König des Jahres 2012 seinen Schützen ein ganzes Jahr vorstehen durfte. Als Erinnerung erhielt er aus der Hand von Vereinspräsident Georg Kaulen ein liebevoll erstelltes Album mit 220 Fotografien, die die Höhepunkte seiner Regentschaft für die Nachwelt festhalten. Aus 5600 Fotos hatte der Präsident die schönsten ausgesucht und konnte nun der Ex-Majestät das fertige Produkt überreichen.

Ebenfalls eine Rückschau bildete der sehr umfangreiche Jahresbericht, den Ralf Kaulen in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer vorlegte. Das abgelaufene Geschäftsjahr präsentierte sich als ein Jahr, das an Ereignissen nicht arm war. Es bot nicht nur den Übergang der Regentschaft von Peter Kutsch auf Hermann Weiß, sondern war darüber hinaus geprägt von vielen Festen und Besuchen.

Mit Genugtuung nahmen die versammelten Schützen zur Kenntnis, dass die Freundschaften zu anderen Schützenvereinen intensiv gepflegt werden. Das liegt zu einem guten Teil auch an der Schießsportgemeinschaft der Bürgerschützen, denn diese zeichnet für diverse Treffen und Wettkämpfe mit anderen Schützen mit verantwortlich. Ganz oben auf der Liste der Begegnungen stehen sicherlich die Freundschaft mit den Gemünder Sebastianusschützen und den Mitgliedern des Bearsted und Thurnham Rifle Clubs. Auch in diesem Jahr werden die Monschauer ihre Freunde im englischen Kent besuchen – es wird sich dabei um das 25. Jahr ihrer Freundschaft handeln.

Eine besondere Freude war es Präsident Kaulen, im Auftrag des Vorstands drei langjährige und verdiente Schützen für den Ehrenrat vorzuschlagen: Rudolf Goffart, Majestät des Jahres 1973, und Werner Kremer, der seit vielen Jahren immer wieder aus Köln zu seinen Schützenterminen anreist, sowie Reiner Sauren (Schützenkönig 1982) wurden ohne Gegenstimme von den Mitgliedern unter Applaus zu Ehrenmitgliedern gemacht. Werner Kremer bedankte sich mit einer humoristischen Rede, in der er seine Verbundenheit zur Heimat deutlich machte: „Die Bürgerschützen sind meine Heimat!“

Einen Blick in die Zukunft bedeutete die Planung des kommenden Schützenjahres. Der Vorstand nehme nach drei Jahren wieder Abstand von der Regelung, die Schützenfest und Kirmes an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden vorsieht, erläuterte der Präsident. So zahlreich die Vorteile auch waren, müsse man doch den Realitäten Rechnung tragen. 2014 werden Schützenfest und Kirmes wieder an einem Wochenende – von Freitag, 12., bis Dienstag, 16. September stattfinden. Die anwesenden Mitglieder quittierten diese Entscheidung mit Beifall, hatten sich dies doch gerade im vergangenen Jahr nicht wenige gewünscht.

Kaum noch Kinder mit Laternen

Mit Bedauern aber verabschieden sich die Schützen vom Kinderfackelzug, der traditionell die Monscher Kermes einleitete. In den letzten Jahren seien kaum noch Kinder mit ihren Laternen mitgegangen, so dass man kaum noch von einem Kinderfackelzug habe reden können, so Georg Kaulen, der es auf den Punkt brachte: „Die Altstadt hat eben kaum noch Kinder.“

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