Monschaus Sternsinger lassen sich nicht von ihrer Mission abbringen

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Voller Tatendrang: 49 Konzener Mädchen und jungen versammelten sich am Freitagmorgen in St. Peter und Pankratius. Die wunderschöne Vennkrippe lieferte den passenden Hintergrund.

Monschau. In der Konzener Pfarrkirche St. Peter und Pankratius sind in der schönen Vennkrippe, die auch in diesem Jahr wieder von vielen Besuchern bewundert wurde, die Heiligen drei Könige angekommen mit Geschenken für das Jesuskind in den Händen – begleitet von Kameltreiber und Lasttier. Doch an diesem stürmischen und etwas regnerischen Freitagmorgen haben sich um 9.30 Uhr noch andere Könige eingefunden.

Insgesamt 49 Konzener Mädchen und Jungen – von kleinen Vierjährigen bis zu großen 14-Jährigen – sind in kostbaren königlichen Gewändern und mit Kronen oder Turbanen in der Kirche angekommen, die meisten von ihren Eltern begleitet. 14 Gruppen sind eingeteilt, jeweils von einem verantwortlichen Betreuer begleitet.

In den ihnen zugeteilten Straßen werden sie ihr Lied singen, den Segensgruß an die Tür schreiben und um eine Spende bitten. Natürlich nehmen sie auch gerne die geschenkten Süßigkeiten an.

Die manches Mal zu schwer gewordenen Körbe, gefüllt mit Schokolade, Keksen und anderen leckeren Sachen, nehmen ihnen hilfreiche Geister unterwegs ab und deponieren sie im Prankratiusraum. Alle geschenkten Gaben werden zunächst abgegeben, um dann gerecht an alle 49 Kinder verteilt zu werden. nach der Dankmesse darf die gefüllte Tüte mit nach Hause genommen werden.

Doch erst einmal warten die Könige darauf, als Sternsinger ausgesandt zu werden, um den Menschen in der Gemeinde den Segen des Christkinds zu bringen. Doch noch einen andere Aufgabe ist ihnen wichtig: Sie wollen mit ihrer Aktion notleidenden Kindern in aller Welt helfen. Das erklärte Pastor Dr. Chirayath den Kindern noch einmal in einem kurzen Aussendungsgottesdienst, ehe alle Kinder, Kronen, Sterne und die Kreide gesegnet wurden. „Segen bringen – Segen sein“, so lautet ja schließlich das Motto der diesjährigen Dreikönigsaktion.

Der gesammelte Betrag wird an das Kindermissionswerk in Aachen geschickt. Von dort aus wird es weitergeleitet an Kinder in Tansania, wo Bruder Theo Call aus Konzen arbeitet, sowie an Kinder im Waisenhaus des Konzener Partnerbistums Irinjalakuda in Indien.

Endlich ziehen die kleinen Könige los. Und wenn die Hände kalt, die Beine müde und die Gewänder nass und schwer werden, brauchen sie oft von den Betreuern Trost und Ermutigung, für die gute Sache dennoch weiterzugehen. Doch Sternsinger sind tapfer – und die „Kakaostation“, an der die kleinen und großen Helden sich aufwärmen und ausruhen können, ist nicht mehr weit. Nach einigen Stunden kehren die Helden müde zurück. Einige Kinder brechen mit ihrer Gruppe sogar noch ein zweites Mal auf. Nun allerdings stehen Autos bereit, um beispielsweise die Bauernhöfe in Hatzevenn, Hoscheit, Stillbusch, am Entepol sowie einige weitere abseits gelegene Häuser zu erreichen.

Um 18 Uhr sind die Sternsinger wieder zur Stelle, um im getrockneten Ornat bei der Dankmesse dabei zu sein. Nach dem feierlichen Einzug gestalten viele Kinder den Gottesdienst mit, den Pastor Karl-Heinz Stoffels mit der Gemeinde gefeiert hat. Die Mühe hat sich für alle Beteiligten gelohnt.

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