Monschaus Sparkassen-Direktor Jansen geht in Ruhestand

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Nach 47 Jahren im Dienst der Sparkasse geht Monschaus Sparkassen-Direktor Manfred Jansen in den Ruhestand. Foto: Andreas Gabbert

Monschau. 1967 beginnt er seine Lehre, 2014 bekleidet er einen Chefposten: Dazwischen liegt ein wechselvoller, spannender und erfolgreicher beruflicher Weg. „Ich denke, 47 Jahre sollten reichen“, sagt Manfred Jansen, dessen wenige noch verbleibende Arbeitstage von Abschiedsvorstellungen geprägt sein werden.

Der Direktor der Sparkasse Monschau, der am kommenden Sonntag sein 63. Lebensjahr vollendet, geht zum 31. August in den Ruhestand. „Es war eine gute und schöne Zeit“, sagt Jansen, der sich nun auf einen erfüllten Ruhestand freut.

Mit dem Weggang des Gebietsdirektors vollzieht sich auch ein Wechsel an der Spitze der Sparkasse Monschau. Andreas Kreitz wird die Nachfolge antreten. Manfred Jansen, ein Höfener aus tiefstem Herzen und innerer Überzeugung, begann 1967 als 16-Jähriger seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung bei der damaligen Kreissparkasse Monschau. Als einer der jüngsten Geschäftsstellenleiter übernahm er als 20-Jähriger die Leitung der Sparkassen-Geschäftsstelle Strauch. Hier blieb er 14 Jahre. Nach der bestandenen Prüfung zum Betriebswirt leitete er ab 1985 über zehn Jahre lang eine Privatkundengruppe in der Aachener Zentrale. 1996 wurde ihm die Leitung der Geschäftsstelle in Alsdorf übertragen, eine der größten Filialen der Sparkasse Aachen. Im November 2005 zog es Manfred Jansen dann zurück in die Eifel, wo er als Gebietsdirektor in Monschau die Verantwortung für 16 Geschäftsstellen in Monschau, Roetgen und Simmerath übernahm.

Hubert Herpers, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Aachen, bescheinigte dem ausscheidenden Kollegen Führungsqualitäten im Umgang mit Kunden und Mitarbeitern und kompetentes Auftreten bei zahlreichen Repräsentationsaufgaben. Mit Blick auf die zukünftige Konzeption des Hauses versicherte Herpers, dass man das Geschäftsstellen-Netz in der Region weiterhin aufrechterhalten wolle. „Wir möchten in der Fläche bleiben; damit sind wir groß geworden.“

Der neue Sparkassendirektor in Monschau, Andreas Kreitz, stammt wie auch alle seine bisherigen Vorgänger, aus dem Monschauer Land. Der 48-Jährige ist in Konzen geboren und lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Menzerath. Seinen Berufsweg startete er 1982 als Auszubildender bei der damaligen Stadtsparkasse Aachen. Als Sparkassen-Betriebswirt sammelte er in verschiedenen Geschäftsstellen Erfahrungen im Kundengeschäft, häufig in leitender Funktion. Für Kreitz ist die neue berufliche Aufgabe in der Heimat „ein Traumberuf“. Aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit im „Münsterländchen“, wird er zusätzlich zu den Geschäftsstellen in der Nordeifel, auch die Geschäftsstellen im Aachener Süden, insgesamt sind es dann 23 an der Zahl, steuern. Zu den bisher 37.000 Einwohnern kommen dann noch einmal 17.000 hinzu. Diese Kooperation, ist Andreas Kreitz überzeugt, sei „ein Gewinn für die Nordeifel“.

In gewohnter Bescheidenheit übergab Manfred Jansen das Geschäft an seinen Nachfolger und stimmte diesen auch auf anstehende Repräsentationsaufgaben ein, wie das Weihnachtskonzert der Sparkasse, den jährlichen Prinzenempfang der acht Eifeler Karnevalsgesellschaften oder die Seniorennachmittage der Sparkasse, die ihn stets mit besonderer Freude erfüllt hätten. Als Pensionär wird man Jansen künftig mit seiner Ehefrau zwischen Eifelsteig und Jakobsweg als Wanderer antreffen, aber auch häufiger mit seinen Enkelkindern. Und die alte Liebe zum Fußball-Bundesligisten Hannover 96 soll auch nicht rosten.

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