Monschauerin forscht für den WWF

Von: pia
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Johanna Knauf steht im Labor. Foto: Arnold Morascher/WWF

Mützenich. Der Schülerin Johanna Knauf aus Monschau liegt der Klimaschutz sehr am Herzen. „Ich habe mich schon früh für die Natur interessiert und möchte später etwas Naturwissenschaftliches machen“, erklärt sie. Deswegen hat sie sich entschieden am „2 Grad Campus“ des WWF (World Wide Fund For Nature) teilzunehmen.

Die größte internationale Natur- und Umweltorganisation setzt sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt der Erde, die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und die Eindämmung von Umweltverschmutzung und schädlichem Konsumverhalten ein.

Klimawandel aufhalten

Bei der WWF Schülerakademie „2 Grad Campus“ forschen Jugendliche aus ganz Deutschland daran, wie der Klimawandel aufgehalten werden kann. Es geht darum, ganz konkrete Lösungen für die Gesellschaft von morgen zu finden. Johanna ist eine von insgesamt 20 Jugendlichen und hat zum Thema Mobilität geforscht.

In Berlin und Münster fanden insgesamt drei Blöcke der Schülerakademie statt. Dabei haben die Teilnehmer zunächst die Grundlagen der Klimaforschung und des Klimaschutzes kennengelernt. Anschließend teilten sie sich in vier Forschungsgruppen auf: Energie, Wohnen, Ernährung und Mobilität. Johanna hat mit vier anderen Jugendlichen an nachhaltigeren Akkus für eine klimafreundliche Mobilität geforscht. Dabei wurden sie von einem wissenschaftlichen Mentor betreut. Im dritten Block wurden die Ergebnisse dann vorgestellt

Akkus nachhaltiger gestalten

Johannas Gruppe experimentierte an Akkus und versuchte, diese selber zusammenzubauen und nachhaltiger zu gestalten. Im Anschluss verglich sie die Effizienz mit normalen Akkus, die zum Beispiel in Laptops zu finden sind. Das Resultat war, dass die Effizienz der normalen Akkus um wenige Zehntelprozent höher ist. Dennoch will ein Teil der Gruppe die nachhaltigen Akkus bei einem neuen Projekt bei „Jugend forscht“ weiter entwickeln, damit die Leistung der umweltfreundlicheren Akkus irgendwann besser sein wird.

Neben der Forschungsarbeit, kam die Unterhaltung nicht zu kurz: Die Jugendlichen unternahmen in ihrer freien Zeit viel zusammen – sie machten Fahrradtouren oder besichtigen die Stadt zusammen. Am letzten Tag erhielt sie für ihren Einsatz ein „2 Grad Campus Diplom“. „Am meisten hat mir das gemeinsame Forschen in den Gruppen Spaß gemacht. Außerdem lernt man, wie man wissenschaftlich arbeitet“, erzählt die Umweltaktivistin. Sie hätte viele Freunde in Münster gefunden, mit denen sie immer noch in Kontakt stehen und sich austauschen würde.

„Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, der sich für den Umweltschutz interessiert, beim ‚2 Grad Campus‘ des WWF teilzunehmen“, sagt Johanna Knauf.

Wer zwischen 15 und 19 Jahre alt ist, sich für den Klimaschutz einsetzen möchte und gerne forscht, der kann sich für den nächsten Workshop bis zum 15. Dezember 2015 bewerben.

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