Monschauer Schulen profitieren vom Wahlkampf in Simmerath

Von: ag
Letzte Aktualisierung:
wahlspende-bu
Unterstützung für Monschauer Schulen aus Simmerath: Die Fördervereine der Realschulen und des Gymnasiums dürfen sich über je 500 Euro aus der Kasse des CDU-Ortsverbandes Simmerath freuen. Foto: Andreas Gabbert

Monschau. Außergewöhnliche Wege hat die Simmerather CDU im Wahlkampf eingeschlagen. Der Vorstand des Ortsverbandes und der Bürgermeisterkandidat der CDU waren jetzt nach Monschau gekommen, um den Fördervereinen der Elwin-Christoffel-Realschule, der St. Ursula Mädchenrealschule und dem St. Michael Gymnasium je 500 Euro zu überreichen.

„Nichts Ehrenrühriges”

„Natürlich ist das Wahlkampf, aber ein sinnvoller”, erklärte Hermanns. Wahlkampf bedeute die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner, im Falle der CDU aber auch Einsatz für Kinder. Daran sei „nichts Ehrenrühriges”.

Man wolle zeigen, dass man sich bewusst sei, dass viele Kinder aus der Gemeinde Simmerath Monschauer Schulen besuchen. Gleichzeitig wolle man sich für die in den Schulen geleistete Arbeit bedanken und ein Zeichen setzen, dass man als Region denken müsse.

In der Gemeinde Simmerath hätten alle Parteien beschlossen, die Plakatflächen für den Wahlkampf zu begrenzen. Dadurch seien Einsparungen möglich gewesen, die der CDU-Ortsverband nun an die Schulen weiterleite, erklärte Bernd Goffart, CDU-Gemeindeverband-Vorsitzender.

Als „gute Idee” bezeichnete der Direktor der Elwin-Christoffel-Realschule, Peter Groten, die Aktion. „Wir wissen alle, dass ohne die Förderverein vieles nicht machbar wäre”, sagte Groten. Sie arbeiteten meist im Stillen, bewirkten aber viel. Das St. Michael Gymnasium will das Geld in neue Sitzgelegenheiten investieren, die ECR möchte die Sozialarbeit in der Schule stärken und die Mädchenrealschule will damit die Einrichtung des Informatikraumes erweitern.

Doch nicht nur die Monschauer Schulen sollen profitieren, auch das Gymnasium in Vossenack und die Kindergärten in der Gemeinde Simmerath sollen eine Spende erhalten.

Keine Zusammenlegung

Hermanns erklärte auf Nachfrage, dass er an einer Zusammenarbeit mit der Stadt Monschau interessiert sei. „Das macht Sinn.” Eine Zusammenlegung der Hauptschulen der beiden Kommunen sei aber ebenso wenig ein Thema, wie eine eigene Realschule für die Gemeinde Simmerath.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert