Monschauer Realschule soll bleiben wo sie ist

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Monschau. In zwei Jahren wird sie runde 50 Jahre alt, die städtische Elwin-Christoffel-Realschule in Monschau, benannt nach Elwin Bruno Christoffel, einem 1829 in Monschau geborenen Mathematiker von Weltruf.

Das Jubiläum soll würdig gefeiert werden - und zwar in Monschau, „denn die städtische Realschule bleibt, wo sie ist”, beendeten Bürgermeister Theo Steinröx und Schulleiter Peter Groten nun die Standortdiskussion.

Ausgelöst hatten diese der Simmerather CDU-Fraktionssprecher Bruno Löhrer und der Beigeordnete Karl-heinz Hermanns in unserer Ausgabe am vergangenen Samstag.

In der Diskussion um die Finanzierung der weiterführenden Schulen in der Nordeifel hatten die Vertreter der Nachbarkommune eine Beteiligung der Gemeinde Simmerath in Aussicht gestellt, allerdings nur dann, wenn die Gemeinde auch Träger einer weiteren Einriuchtung sei.

Dabei hatten Löhrer und Hermanns dann auf die Elwin-Christoffel-Realschule verwiesen, die man sich durchaus auch in Simmerath vorstellen könne.

„Wir begrüßen die Gedanken und Ideen, die man sich in Simmerath zum Thema Schulen macht und werden das Thema in einer gemeinsamen Runde aller drei Nordeifeler Bürgermeister am 5. Februar erörtern”, kündigte Theo Steinröx im Pressegespräch an.

Allerdings werde diese Unterredung zunächst intern geführt, so der Monschauer Bürgermeister, der dann bekräftigte: „Allerdings wird sich in diesen Gesprächen nicht die Standortfrage stellen”, reagierte Steinröx auf das „unmoraische Angebot” der Nachbarn.

„Die städtische Realschule war immer in Monschau, da ist sie und da bleibt sie”, meinte Theo Steinröx, der vier Jahre Fördervereins-Vorsitzender der ECR war „und von daher mit viel Herzblut an dieser Schule hängt”.

Man habe die 1961 noch an der Schleidener Straße als „Realschule für Jungen” gegründete Einrichtung seit 2001 mit rund 2,3 Millionen Euro an Mitteln und hohem Engagement von Lehrer-, Eltern- und Schülerschaft sowie der Stadt saniert, diese Rundumerneuerung stehe nun vor dem Abschluss, so der Bürgermeister.

Als nächstes stünde der Aus- und Umbau der Turnhalle nun unmitelbar bevor, auch die benachbarte Schwimmhalle werde alsbald einer Sanierung unterzogen, kündigte Steinröx an.

Der Bürgermeister sprach von einem „florierenden Schulleben” und verwies auf stabile Schülerzahlen, eine „gegen den Trend steigende Zahl von Anmeldungen” und dem Ausbau der Übermittagsbetreuung, der in diesem Jahr mit knapp 200.000 Euro im zweiten Gebäude realisiert werde.
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