Monschauer Musikwoche: Besucher halten auch bei Regen durch

Von: mon
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Das Orchester der Musikvereinigung Montjoie eröffnete traditionell die Monschauer Musikwoche. Foto: V. Monterey

Monschau. Ein abwechslungsreiches Programm bot auch dieses Jahr die Monschauer Musikwoche vom vergangenen Donnerstag bis zum Samstagabend. Mit der 36. Veranstaltung feierte die Musikvereinigung Montjoie auch das 90-jährige Bestehen des Vereins.

Die Musikvereinigung gab auch den Auftakt zu der beliebten Veranstaltung in der Mitte der historischen Altstadt – wenn auch verspätet, bedingt durch stürmische Regengüsse.

Unter der Leitung des Dirigenten Jeff Krings sorgten die rund 20 Musiker für gute Unterhaltung mit Böhmisch-Märischen Liedern, wie zum Beispiel dem „Böhmischen Traum“ oder „Auf der Vogelwiese“, aber auch mit schwungvollen und internationalen Stücken wie „Viva la vida“ oder „Movie Stars“.

Sowohl Einheimische als auch Touristen genossen so dennoch den nassen Abend. „Wir sind ganz zufällig dazugestoßen“, berichteten die Feriengäste Birgit und Klaus Hubein, die für eine knappe Woche in Monschau verweilten. Nach seichten Wanderungen am Tage, Besichtigungen in Monschau, Köln oder Aachen empfanden sie die Veranstaltung als „willkommene Abwechslung“.

Der Tanzgruppe Turanos des Tura, als auch dem Salonorchester musste leider aufgrund des schlechten Wetters abgesagt werden.

Das Freitagsprogramm mit der Show- und Swingband Milano, die seit vielen Jahren Bestandteil der Monschauer Musikwoche ist, fand wie geplant statt und zog Jung und Alt an. Die Band spielte erst Stücke für die ältere Generation, gefolgt von modernen Stücken, so dass für jeden Geschmack etwas dabei war.

Den Höhepunkt bildete wie zu erwarten der Auftritt von Keuners Tanzkapelle – KTK - am Samstagabend, die nach dem Auftritt der Bigband der Musikschule Monschau spielte. Nachdem die jungen Musiker ihr in einem Workshop erarbeitetes Repertoire präsentiert hatten, begann der Partyabend auf der Rurbrücke. Die Gruppe KTK gilt als Publikumsmagnet und zog dementsprechend viele Besucher auf die Rurbrücke, die sich auch durch kleine Schauer nicht vertreiben ließen.

Hilmar Weber, der 1. Vorsitzende der Musikvereinigung Montjoie zeigte sich zufrieden, insbesondere mit dem Engagement der Mitglieder und dankte für die tatkräftige Hilfe der Mitglieder des Tura, der Feuerwehr und der Schützen bei Aufbau und Bewirtung. Der Standort „Rurbrücke“ habe sich „absolut bewährt“, hier sei man „völlig frei“.

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