Nordeifel - Monschauer Karnevalisten war‘s zu windig

Monschauer Karnevalisten war‘s zu windig

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Glanzvoll und gut gelaunt: Beim Rosenmontagszug in Kesternich überstrahlte die Farbenpracht eindeutig das Sturmtief. Foto: P. Stollenwerk
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Mit einer närrischen Modenschau präsentierte in Roetgen eine Gruppe ihre Kostüme aus den vergangenen 20 Jahren. Foto: A. Gabbert
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So schön können Staubwedel sein: Diese originellen Farbakzente konnte man im Kesternicher Zug finden. Foto: P. Stollenwerk
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Die roten „Funken-Wiever“ der Funkengarde hatten im Lammersdorfer Zug einen Riesenspaß. Foto: Karl-Heinz Hoffmann
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An hübschen Fußgruppe mangelte es auch im Lammersdorfer Rosenmontagszug nicht. Foto: Karl-Heinz Hoffmann
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In Roetgen beim Rosenmontagszug eingeflogen: Aladin auf seinem fliegenden Teppich. Foto: A. Gabbert
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Dieser kleine Jeck hatte sich beim Zug in Roetgen einen Logenplatz gesichert. Foto: A. Gabbert

Nordeifel. Ein Wechselbad der Wettergefühle erlebten am Rosenmontag auch die Verantwortlichen der Eifeler Karnevalszüge. Die Karnevalsgesellschaften in der Gemeinde Simmerath und Roetgen standen in engem Kontakt, um eine gemeinsame Entscheidung zu treffen.

Sozusagen bis zur letzten Minute wartete man in Kesternich, Lammersdorf und Roetgen, um dann zu entscheiden: „D‘r Zoch jeht!“

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Zugleitung in Kalterherberg nach einer letzten Zusammenkunft vor dem Aufstellen der Karnevalswagen und Fußgruppen bereits entschieden wegen der anhaltend unsicheren Wetterlage in diesem Jahr auf den Umzug zu verzichten.

Ob der Zug später irgendwann nachgeholt wird, blieb offen. Die Nachricht vom abgesagten Karnevalszug wurde per Lautsprecher mit einem Feuerwehrwagen im ganzen Dorf öffentlich bekannt gemacht worden. So ging es also zwei Stunden früher als sonst in die Vereinshalle.

Auch in Höfen entschloss man sich schweren Herzens, den bereits in der Aufstellung befindlichen Zug doch nicht zu starten. Umgehend wurde aber bereits Mittfasten als Ersatztermin benannt.

Bei den Absagen, so war zu hören, drang auch immer wieder die Sorge durch, dass im Falle eines sturmbedingten Schadens die Veranstalter zur Regressforderungen herangezogen werden könnten. Das wollte man wohl unbedingt vermeiden.

Am Ende entfaltete sich Sturmtief Ruzica dann aber über der Nordeifel nur mit halber Kraft und mit einer Windstärke wie man sie in den Venndörfern eigentlich gewohnt ist.

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