Monschau - Monschauer CDU nimmt sich die Straßen vor

Monschauer CDU nimmt sich die Straßen vor

Von: rpa
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„Winterschäden” heißen Sch
„Winterschäden” heißen Schlaglöcher in Verwaltungsdeutsch. Die CDU Monschau will in diesem Jahr die schlimmsten Schäden beseitigen lassen. Foto: Christoph Classen

Monschau. Viele Straßen im Stadtgebiet Monschau sind eine Katastrophe. Die ungezählten Schlaglöcher sind in diesem Winter mit der großen Kälte noch größer und tiefer geworden.

„Straßensanierungen haben Priorität”, versichern Micha Kreitz, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat, und seine Stellvertreterin Waltraud Haake im Gespräch.

„Auf Initiative der CDU-Fraktion wurden die Mittel im Haushalt 2011 auf 350.000 Euro erhöht, um Straßen und Wege zu sanieren. Gegenüber dem Jahr davor sei dies eine Erhöhung um 25 Prozent. Auch in diesem Jahr soll dieser erhöhte Ansatz in den Haushalt eingestellt werden, „um dem Sanierungsbedarf gerecht zu werden und die Winterschäden in den Griff zu kriegen”.

Mehr Präsenz vor Ort

Die beiden Christdemokraten sagen zu, dass in jedem Stadtteil werde eine Straße saniert werde.Damit solle auch deutlich gemacht werden: „In jedem Ort der Stadt passiert etwas.”

Mit einer neuen Initiative will die Stadt künftig mehr Präsenz vor Ort zeigen: Künftig, so erläutern die Fraktionssprecher der CDU, sollen regelmäßig zwei Mitarbeiter des Bauhofes vor Ort sein, um gemeinsam mit den Ortsvorstehern anfallende Arbeiten zu erörtern. „Kleine Arbeiten vor Ort sollen dann unbürokratisch und schnell erledigt werden.” Micha Kreitz: „Auch mit vielen kleinen Ideen und Initiativen können wir lebenswerte Orte schaffen”.

Die Verwaltung hat den Zustand der einzelnen Straßen überprüft, die Ortsvorsteher haben unlängst beraten, welche Straße denn in ihrem Ort saniert werden soll. Um alle schadhaften Straßen zu sanieren, wäre ein Finanzbedarf von rund 3,5 Millionen Euro notwendig, sagt Micha Kreitz, doch mit Blick auf den Haushalt ist die Stadt nicht in der Lage, alle Straßen gleichzeitig anzupacken.

„Wir bemühen uns darum, die Straßen zu verbessern, ohne die Anlieger zu belasten”, sagt Micha Kreitz, der zu bedenken gibt: Bei einer kompletten Instandsetzung würden auch Anliegerbeiträge fällig. „Das aber würde bei den Bürgern wie eine Bombe einschlagen”, befürchtet Waltraud Haake.

Mit dem Thema Straßen wird sich der Bauausschuss in seiner Sitzung am 28. Februar befassen. Dann soll beschlossen werden, welche Straßen im Stadtgebiet instand gesetzt werden sollen. Nach dem Beschlussvorschlag der Verwaltung (auf der Homepage der Stadt nachzulesen) soll unter anderem in Konzen ein Teil der Straße Am Lutterbach saniert werden, in Monschau der Gehweg an der Walter-Scheibler-Straße, in Mützenich die Trift und ein Bereich am Unteren Stehling. In Kalterherberg soll unter anderem ein Teilbereich des Weges zum Friedhof saniert werden, in Imgenbroich der Gehweg Am Weiher.

In Imgenbroich wird aus dem Programm 2011 im kommenden Jahr noch der „Bruchzaun” saniert. Geplant ist, mit den Arbeiten eine Straßenbaufirma zu beauftragen. Dies soll dann in der Sitzung des Bauausschusses am 17. April geschehen.
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