Imgenbroich - Monschauer CDU: „Entwicklung dringend nötig”

Monschauer CDU: „Entwicklung dringend nötig”

Von: hes
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„Hier werden wir in einem Jah
„Hier werden wir in einem Jahr mitten in der Großbaustelle stehen”. CDU-Fraktionssprecher Micha Kreitz überzeugt, dass das Terrain zwischen Konzen und Imgenbroich sich im Zuge der Weiterentwicklung zum Busbahnhof und zum Gewerbegebiet Nord-West schon bald verändern wird. Auch seine Stellvertreterin Waltraud Haake und Imgenbroichs Ortsvorsteher Bernd Neuß (r.) sehen die Stadt mit der Planung auf einem guten Weg.

Imgenbroich. „Wir sind den Bürgern und auch den Betrieben eine Weiterentwicklung schuldig”, verteidigte CDU-Fraktionssprecher Micha Kreitz nun die Pläne der Stadt Monschau, an der B258 zwischen Imgenbroich und Konzen neue Flächen für Gewerbebetriebe und Einzelhandel zu erschließen.

Das Pressegespräch am Ort des Geschehens wollten die Monschauer Christdemokraten aber nicht als Reaktion auf die neuerlichen Simmerather Angriffe auf das Expansionsvorhaben der Nachbarn (wir berichteten) verstanden wissen.

„Wir schauen neidlos auf Entwicklungen in unseren Nachbarkommunen und freuen uns als Eifelregion, wenn beispielsweise Simmerath nun Modellkommune im Energiebereich wird”, unterstrich Kreitz. Weder der Fraktionssprecher, noch seine Stellvertreterin Waltraud Haake und Imgenbroichs Ortsvorsteher Bernd Neuß gingen dezidiert auf die im Simmerather Planungsausschuss geäußerte Kritik an neuem Einzelhandel ein, nur eine Empfehlung sprach Micha Kreitz aus, jedoch ohne Ross und Reiter zu nennen: „Die Politik ist sicher gut beraten, sich nicht von einzelnen Unternehmern treiben zu lassen, die selbst eine Monopolstellung einnehmen...”, so der Fraktionssprecher vielsagend.

Dem Verfahren selbst sehen die Christdemokraten gelassen, ja optimistisch entgegen. „Die Planung läuft nun schon über Monate, und es hat eine Bürgerversammlung und viele öffentliche Sitzungen dazu gegeben. Mangelnde Transparenz ist uns da wirklich nicht vorzuwerfen”, so Kreitz. Und das nun anstehende Umlegungsverfahren werde - erstmals übrigens - federführend von externen Fachleuten geleitet.

Die CDU-Spitze verweist darauf, dass im Gewerbegebiet Konzen/Imgenbroich lediglich noch zwei Hektar an Flächen zur Verfügung stehen, die Nachfrage aber kräftig angezogen hat. „Wir wollen und werden ansiedlungswilligen und standorttreuen oder aus dem Handwerker Innovations Zentrum Eifel (Himo) gründenden Firmen hier Möglichkeiten der Entwicklung bieten”, so Kreitz.

5,6 Hektar für Gewerbe und 2,1 Hektar für Einzelhandel waren hier in der ersten Planung vorgesehen; allerdings kündigte Bürgermeisterin Margareta Ritter nun auch im Monschauer Planungsausschuss an, dass man „aufgrund der Bedenken in den Nachbarkommunen die Flächen reduzieren” werde. „Es hat am 2. September ein Gespräch mit meinem Simmerather Kollegen gegeben”, wunderte sich Ritter über die Äußerungen aus Simmerath, in denen der Bürgermeisterin sogar Täuschung unterstellt worden war. „Warum so hitzig? Ziel der Planung ist es, dringend erforderlichen Platz für neue Gewerbeflächen und einen Vollsortimenter zu schaffen, wobei uns am liebsten wäre, wenn der Real sich nach hier verändern würde. Und in jedem Falle wird Simmerath auch im zweiten Schritt des Verfahrens beteiligt”, kündigte Margareta Ritter im Planungsausschuss an.
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