Monschauer Adventskalender vorgestellt

Von: V.M.
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Künstlerin Lena Binnebößel, stellvertretende Vorsitzende Hans-Werner Schmidt, Bürgermeisterin Margareta Ritter, stellvertretende Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck und der Vorsitzende Hajo Peters bei der Vernissage des „Monschauer Adventskalenders”. Foto: V. Monterey

Monschau. Der „Monschauer Adventskalender” ist seit mittlerweile zehn Jahren fester Bestandteil der vorweihnachtlich geschmückten Altstadt Monschaus und erstrahlt seit Samstagabend wieder in den Fenstern des Hauses Troistorff in der Laufenstraße.

Der Kunst- und Kulturverein hatte zu diesem Anlass zu einer feierlichen Vernissage im Haus Troistorff geladen, zu der rund 60 Besucher kamen. Nach einer Begrüßungs- und Dankesrede des ersten Vorsitzenden des Vereins, Dr. Hajo Peters übernahmen Hans Josef Hilsenbeck, erster stellvertretender Städteregionsrat und die Bürgermeisterin der Stadt Monschau, Margareta Ritter, das Wort und fassten in kurzer Weise noch einmal die Entstehungsgeschichte und Bedeutung des Adventskalenders, des „Lichtspiels, welches sich im Kontext mit der Musik ändert”, so Hilsenbeck, zusammen.

Die 24 Glasbilder, Arbeiten der Studenten der „Glasfachschule”, des Staatlichen Berufskollegs Glas-Keramik-Gestaltung des Landes NRW in Rheinbach stehen sinnbildlich für die 24 Türchen des Adventskalenders. Allen liegt das Thema Tuchverarbeitung oder die Geschichte Monschaus zu Grunde und gehen eine faszinierende Symbiose ein: Moderne Glaskunst zu alter Architektur.

Wer genau hinsieht, erkennt Stoffe, Fasern, fein gewebtes Tuch, sieht Tropfen, Rinnsale, Wasser und taucht ein in das Geheimnis der Farben. „Mit künstlerischer Vielfalt”, so Margareta Ritter, selbst Mitglied im Kunst- und Kulturverein, sei das den Künstlern und Künstlerinnen gelungen und dankte noch einmal allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement „den Wert der historische Altstadt schützen und fördern”. Großer Dank ging auch an die „gute Seele des Hauses”, Elisabeth Lackner, die mit viel Herz für das leibliche Wohl gesorgt hatte.

Elf Monate in Dunkelheit

Dann ging es gemeinsam hinaus, um das alljährliche Kunstwerk nach elf Monaten Dunkelheit wieder zu begrüßen.

Mit der musikalischen Untermalung „Underwater Meditation” und „Colours in motion” von G.E.N.E., „She moves through the fair” von Mike Oldfield und „Strato-Sphäre” von Software gingen die Lichter an der alten Fassade wieder an, dem besinnlichen „Eingangstor” zur historischen Altstadt und zum alljährlichen Weihnachtsmarkt.

Anschließend machten sich die Besucher auf zur Rurbrücke am Aukloster, um die inzwischen, im Einverständnis mit der Stadt Monschau, aufgebaute Installation der jungen Künstlerin Lena Binnebößel zu betrachten.

Im Rahmen einer Ausschreibung hatte die Studentin der Glasfachschule den Wettbewerb „Erleuchtung der Rur” gewonnen und konnte sich nun selbst von dem Ergebnis überzeugen, welches erst hier seine ganze Wirkung zeigte, über dem fließenden Gewässer in der Dunkelheit.

Welche Farbe auch immer Blau für den Einzelnen hat, für Alte Meister, Künstler der Moderne, ob „dunkelste Farbe des dunkelsten Lichts”, ob „Verinnerlichung der Träume”, Besucher und Passanten, Erwachsene und Kinder freuten sich über die tanzenden Sterne auf dem Wasser.
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